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Pressestimmen
Mehr als einen Achtungserfolg konnte das Ensemble "Sonare Linz" als Partner der Wiener Singakademie am 6. Dezember im Wiener Konzerthaus erringen. Unter dem Dirigenten Heinz Ferlesch erklang Bachs "Weihnachtsoratorium" vor vollem Haus. Nach anfänglicher Nervosität brachte das von Thomas Kerbl aufgebaute, transparent besetzte Ensemble seine klanglichen Vorzüge zur Entfaltung, wobei eine Kapazität wie Hans Gansch mit seiner fast gesungenen Bachtrompeten-Perfektion ebenso führend wie stützend wirkte. Aus dem soliden Vokal-Solistenquintett ragten Michael Nowak als Evangelist mit seinem hellen, klar artikulierenden Tenor, Klemens Geyrhofer mit subtil geführtem Bass und Elisabeth Kulman durch ihren voluminösen Sopran heraus. Die Wiener Singakademie bot nicht nur soliden Rückhalt, sondern setzte chorische Glanzlichter. Heinz Ferlesch agierte eher verhalten, gab aber der Aufführung eine verlässliche Linie. Mehr als überdurchschnittlicher Applaus - mit Dezibelspitzen bei Gansch und der Singakademie - belohnte alle Mitwirkenden für die wohlgelungene Bach-Interpretation. pst - OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN, Montag, 9. Dezember 2002

Gekürzt, aber schön! Die Freunde des Weihnachtsoratoriums von Meister Johann Sebastian mussten zwar auf die Musik des vierten ("Fallt mit Danken...") und fünften Tages ("Ehre sei Dir, Gott, gesungen") verzichten, hatten aber dafür die höchst erfreuliche Begegnung mit einem hervorragenden, jungen Ensemble. Michael Nowak war mit seinem hellen, treffsicheren Tenor der rechte Mann für den Evangelisten; Elisabeth Kulmans interessant timbrierter Sopran war tragfähig; ansprechend war auch der hübsche Mezzo von Elisabeth Starzinger. Dass sie in der Tiefe nicht so recht durchkam, hat sie mit praktisch allen Kolleginnen ihres Stimmfaches gemein. Norbert Ernst punktete mit innigem Ausdruck und perfektem Ziergesang, Klemens Geyrhofers schlanker Bass kam mit edlem Legato stimmungsvoll zur Geltung. Das Kammerorchester "Ensemble Sonare Linz" konnte sich hören lassen und begleitete sensibel. Die "Wiener Singakademie" legte mit ihrer Stimmkultur Zeugnis ab von der erfolgreichen Aufbauarbeit ihres Chormeisters Heinz Ferlesch, der auch dirigierte. Fallweise etwas respektvoll verhalten, aber stets umsichtig und genau. Die kräftigsten Akzente konnte er mit seinen jungen Choristen setzen, und "seine" Choräle bewegten das Herz. Herbert Müller - WIENER ZEITUNG, Montag, 9. Dezember 2002

Junge Sänger zu entdecken ... die Sopranistin Elisabeth Kulman lässt jedenfalls aufhorchen ... Oliver A. Láng - NEUE KRONENZEITUNG, Dienstag, 10. Dezember 2002

Mit den Damen Kulman/Starzinger, den Herren Ernst/Geyrhofer waren angenehme junge Stimmen zu hören. hahe - KURIER, Samstag, 7. Dezember 2002
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