|
Amadeo
Vives: La Generala
Ort Wiener
Volksoper
Termine Donnerstag,
11. April
2002, 19.00 Uhr (Rollendebüt) Sonntag, 14. April 2002,
19.00 Uhr Sonntag,
22. Dezember 2002 Donnerstag,
2. Januar 2003 Mittwoch,
8. Januar 2003 Dienstag,
14. Januar 2003 Freitag,
17. Januar 2003 Montag,
20. Januar 2003 Donnerstag,
23. Januar 2003 Sonntag,
26. Januar 2003 Donnerstag,
30. Januar 2003
Besetzung Berta von Tocateca: Edith Lienbacher Prinz Pio: Dario Schmunck/Juhan Tralla Prinzessin Olga: Elisabeth Kulman Königin Eva: Sigrid Martikke Cyrillo II.: Ernst-Dieter Suttheimer/Christian Drescher Clodomiro V.: Christian Drescher/Sándor Németh Herzog von Sisa: Gerhard Ernst/Stefan Tanzer General von Tocateca: Bruce Brown/Klaus Kuttler
Dirigenten: Alfred Eschwé, Michael Tomaschek
Regie: Emilio Sagi Bühnenbild: Werner Hutterli Kostüme: Ingrid Erb Licht: Frank Sobotta Dramaturgie: Birgit Meyer
Programm Amadeo
Vives: La Generala (Die Generalin) - Zarzuela Gesungen wird in der Originalsprache auf spanisch (mit deutschen Übertiteln), die Dialoge dazwischen werden auf deutsch gesprochen.
Text INHALT UND WERK Am Anfang des 20. Jahrhunderts. Cyrill II., ehemals König von Molawien, und seine Frau, Königin Eva, hat die Verbannung ins britische Oxford verschlagen. Der Verlust der Krone ging Hand in Hand mit dem Verlust eines beträchtlichen Vermögens. Um dieses wieder aufzufüllen, soll das einzige Kind, Prinz Pius, reich verheiratet werden. Doch Pius verliebt sich in "La generala", die attraktive Gattin eines südamerikanischen Generals ... Unkonventionell und temperamentvoll widersetzt sich die ehemalige Sängerin des Pariser Nachtlokals "Olympia" jeder höfischen Etikette und fordert Freiheit für alles und alle. Die Männer läßt sie tanzen wie Marionetten: Der Mann ... ist ein Harlekin, ausgestopft mit Sägespänen und aufgeputzt mit Glöckchen, die Rentintin machen. Wir Frauen lassen ihn, wann immer wir wollen, nach unserer Pfeife tanzen ... Kein emanzipatorisches, rebellisches sondern ein komisches, humorvolles Werk des spanischen Komponisten Amadeo Vives, uraufgeführt 1912 in Madrid. Die typische Zarzuela ist hier angereichert mit weit über die Grenzen Spaniens hinausgehenden europäischen Operettenklängen.
Birgit Meyer
PRESSESTIMMEN ZUR PRODUKTION "Die Generalin" feierte in der Wiener Volksoper eine einhellig bejubelte Premiere. ... Die Musik ist griffig, direkt und voll von Witz und Charme und Wärme. ... Brillante Melodien, flotte Rhythmen, folkloristische Einschübe und Walzerklänge ... Regisseur Emilio Sagi, der ehemalige Leiter des Teatro de la Zarzuela in Madrid, hat ein unglaubliches Gespür für den absurden Humor, der in diesem Stück versteckt ist. ... Da huscht sogar den skeptischesten Mitteleuropäern ein Lächeln übers Gesicht. ... Ja: Mit der "Generalin" ist der Volksoper eine in allen Belangen beglückende, präzise und poetische Produktion gelungen.
Links Wiener
Volksoper: www.volksoper.at
|

Amadeo
Vives (1871-1932)

Die
Generalin
|