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W.A.
Mozart: Don Giovanni
Ort Wiener
Volksoper
Termine Mittwoch,
13. November 2002, 19.00 Uhr (Rollendebüt) Montag, 18. November 2002,
19.00 Uhr Freitag,
22. November 2002,
19.00 Uhr Freitag,
29. November 2002, 19.00 Uhr Sonntag,
8. Dezember 2002,
18.00 Uhr
Besetzung Don Giovanni: Adrian Eröd/Marcel Boone (8. Dez.) Leporello: Kevin Short Donna Anna: Edith Lienbacher/Gertrud Wittinger (8. Dez.) Donna Elvira: Elisabeth Kulman Don Ottavio: Ferdinand von Bothmer Zerlina: Adrineh Simonian/Birgit Steinberger (8. Dez.) Masetto: Klaus Kuttler (13., 22. Nov.)/Josef Wagner Komtur: Pavel Kudinov
Dirigent: Thomas Hengelbrock, Alfred Eschwé (8. Dez.)
Programm Wolfgang
Amadeus Mozart: Il dissoluto punito ossia Il Don Giovanni,
KV 527
Text Don Giovanni - 1787 in Prag uraufgeführt - in der Erfolgsinszenierung von Marco Arturo Marelli ist wieder in deutscher Sprache an der Volksoper zu sehen.
PRESSESTIMMEN "Marco Arturo Marelli hat mit Don Giovanni den zweiten Baustein zu seinem Mozart-Zyklus gelegt und bewiesen, daß österreichische Interessenten keineswegs nach Brüssel pilgern müssen, um eine schlüssige Inszenierung zu sehen... Die Volksoper kann Don Giovanni stimmig und überzeugend aufführen." Die Presse "Das Haus am Währinger Gürtel hat mit dieser Produktion gewiß den Höhepunkt seiner Opernpflege erreicht." Wiener Zeitung
WERK Die Bezeichnung Dramma giocoso (heiteres Drama) gibt einen Fingerzeig für den Charakter der Musik. Zeigt sie doch an, daß in diesem Gipfelwerk dramatischer Kunst die scheinbar ungleichen Elemente Ernst und Humor, Tragik und Burleske, Irdisches und Überirdisches derart miteinander verflochten sind, daß ihr ständiger Wechsel zum Stilmerkmal der ganzen Oper wird. In diesem Werk, das die Bewunderung der erlauchtesten Geister erregt hat, steckt zugleich viel von Mozarts volkstümlicher Musik, wozu das berühmte Menuett, das Duett "Reich mir die Hand", die bekannte Champagnerarie oder Don Giovannis Ständchen "Horch auf den Klang der Zither" zu rechnen sind. Die Feinheiten des Orchestersatzes sind ebenso unerschöpflich wie die der gesanglichen Deklamation und der Zauber edelster Melodik.
INHALT Es gibt keine anstößigere Oper als Mozarts Don Giovanni. Nicht etwa, weil ihr Held gegen jede Sitte und Moral verstößt und die Oper selbst in ihrer Vermischung von Seria- und Buffa-Elementen mit allen gängigen Regeln bricht. Anstößig ist diese Oper, weil sie in keine Schublade passen will, weil alles in ihr stimmt, was eigentlich nicht stimmen darf. Der Held ist ein Schurke, aber ein sympathischer, während seine Gegenspieler, die für das Gute stehen, so selbstgerecht erscheinen, daß ihr Triumph am Ende reichlich schal ausfällt. Aber ob sie im Recht oder im Unrecht sind, in dieser Oper lügen einfach alle. Nur nicht der Komponist. Er schont keine seiner Figuren, sondern deckt gnadenlos die Tiefen und Untiefen ihres Charakters auf, schert sich nicht um Gut und Böse um keine Gattungskonvention.
Links Wiener
Volksoper: www.volksoper.at
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Elisabeth
Kulman als Donna Elvira
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Radio-TIPP Die monatliche Sendung "Volksoper aktuell" auf Radio Österreich 1 bringt Ausschnitte aus "Don Giovanni":
Montag, 25. November 2002, 13.00 Uhr, Radio Ö1 |

Elisabeth
Kulman mit Thomas Hengelbrock im Café Weimar, 29.11.02
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