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Geistliche Musik

G.F. Händel: The Messiah

Ort
Wiener Konzerthaus - Großer Saal

Termine
Montag, 22. Dezember 2003, 19.30 Uhr

Besetzung
Elisabeth Kulman, Sopran
Magdalena Hofmann, Alt
Michael Nowak, Tenor
Klemens Sander, Bass

Ensemble Sonare Linz
Wiener Singakademie
Heinz Ferlesch, Dirigent

Programm
Georg Friedrich Händel: The Messiah, HWV 56

Links
Wiener Konzerthaus: www.konzerthaus.at

 

Wiener Konzerthaus - Großer Saal

Wiener Konzerthaus
Großer Saal

 

Presse

 

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Pressestimmen

Der Chormeister des hauseigenen Chores bekommt (mindestens) einmal im Jahr ein großes Chor- und Orchesterkonzert anvertraut - und die "Wiener Singakademie" erbrachte unter Heinz Ferlesch eine achtenswerte Leistung. (...) Überrascht hat das "Ensemble Sonare Linz". Ferlesch startete mit diesem Kammerorchester die Aufführung des "Messiah" in englischer Originalsprache. Klanglich konnte das Ensemble gut bestehen, es war in allen Stimmen gut vorbereitet, die Musiker punkteten spürbar durch persönlichen Einsatz.
Das Solistenquartett war ziemlich homogen. Die hohen Stimmen von
Elisabeth Kulmans schönem Sopran und dem Tenor von Michael Nowak, der durch außergewöhnliche Intensität aufhorchen ließ, waren durchschlagskräftig. Magdalena Anna Hofmanns Alt hatte nicht dieses Volumen, dafür erfreute sie mit edlem Timbre. Und wenn Klemens Geyrhofer seinen etwas leichten Bass nicht im Forte überanstrengen musste, brachte er einiges an Wärme und Schönheit ein.
Vielleicht waren manche Tempi von Ferlesch zu behutsam. Seine Solisten begleitete er jedoch umsichtig, und bei richtiger Gelegenheit ließ er das Feuer der inneren Bewegung aus der Partitur lodern
Herbert Müller - WIENER ZEITUNG - 24. Dezember 2003

Beethoven kommentierte den "Messias" mit einem schwergewichtigen Wort: "Dort liegt die Wahrheit!" - Heinz Ferlesch und das Ensemble Sonare Linz versuchten nun, dem Publikum im Wiener Konzerthaus ein Bild von der hinreißenden Lebendigkeit und Vielfalt dieses dreiteiligen Riesenwerkes zu vermitteln.
Advent, Weihnachten, die Leidensgeschichte Christi, die "heilsgewisse Zukunft" der Christenheit: Um diesen Riesenkomplex kreist Georg Friedrich Händels Christus-Oratorium "Messiah" in kunstvoll gestalteten Bildern, Szenen, rituellen Momenten der Besinnung.
Ferlesch packt zu Beginn frisch zu, ohne dass feierliche Momente fehlten. Die Grave-Einleitung der "Sinfony", fast tänzerisch verheißungsvoll, setzt das Fugenthema des Allegro-Teils ein. Aber: so mutig der Schwung anfangs wirkt, hält die Aufführung dieses Versprechen doch nicht.
Viel Augenmerk galt der intensiven Wiener Singakademie und den Solisten, eher zu wenig dem kühl, sachlich, vor allem routiniert musizierenden Orchester. Vor allem beim prachtvoll festlichen, strahlenden "Hallelujah" blieb das Ensemble Sonare Linz manches schuldig.
Händels genial einfacher, doch so wirkungsmächtiger Vertonung von Charles Jennens Libretto fehlten in dieser Wiedergabe die perfekten Proportionen, deklamatorische Beweglichkeit und mitunter rhythmische Schärfe.
Technisch perfekt zeigten vor allem Elisabeth Kulman (Sopran) und Klemens Geyrhofer (Bass) ihr Gespür für die Darstellung des Verwundbaren an Christus. Mit viel Intensität stellten sie sich ganz in den Dienst dieses Konzepts, das vor allem von technischer Perfektion und weit weniger von sinnlicher Pracht, Momenten der Besinnung und Verinnerlichung geprägt war.
Florian Krenstetter - NEUE KRONENZEITUNG - 24. Dezember 2003

Die Sopranistin Elisabeth Kulman hat einen ausdrucksstarken, ruhig geführten Sopran.
JuS - KURIER - 24. Dezember 2003

Elisabeth Kulman war eine schön auf Linie singende Sopransolistin.
DER NEUE MERKER

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