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Beethoven-Akademie Rekonstruktion
vom 22. Dezember 1808
Ort Wiener
Klangbogen - Theater an der Wien
Termin Sonntag,
10. August 2003, 17.00 Uhr
Dauer: ca. 5 Stunden 15 Minuten, 1 Pause zu 60 Minuten (ca. 19.15 Uhr), 2 Pausen zu 20 Minuten Besetzung Joan Rodgers, Sopran 1 Elisabeth Kulman, Sopran
2 Claudia Codreanu, Mezzosopran Helmut Wildhaber, Tenor Norbert Ernst, Tenor Wolfgang Bankl, Bass
The Academy of Ancient Music Wiener Kammerchor Robert Levin, Klavier Dirigent: Paul Goodwin
Programm Ludwig van Beethoven: *
Symphonie Nr. 6 in F-Dur, op. 68 „Sinfonia pastorale" *
"Ah perfido!", Szene und Arie für Sopran und Orchester, op. 65 *
Gloria aus der Messe in C-Dur, op. 86 * Klavierkonzert Nr. 4 in G-Dur, op. 58 *
Symphonie Nr. 5 in c-Moll, op. 67 * Klavierimprovisation *
Sanctus aus der Messe in C-Dur, op. 86 * Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-Moll, op. 80
Text Ein Höhepunkt des Klangbogen Wien 2003 ist sicherlich die Rekonstruktion der großen Beethoven-Akademie vom 22. Dezember 1808. Der etwa 5-stündige Marathon gibt das genaue Programm wieder und zeigt unter anderem, welche großartigen Werke Beethovens im Theater an der Wien zur Ur- und Erstaufführung gekommen sind: die „Schicksals"-Symphonie, die „Pastorale", das vierte Klavierkonzert und die große Chorfantasie, die Beethoven erst kurz vor Beginn des Konzertes fertiggestellt hatte. Paul Goodwin, Robert Levin und die Academy of Ancient Music werden gemeinsam mit dem Wiener Kammerchor und einem hochrangigen Solistenensemble zum ersten Mal seit 1808 diese Akademie erneut im Theater an der Wien zur Aufführung bringen. 1803 wurde Beethoven Opernkomponist am Theater an der Wien. Er bezog eine Wohnung im vorderen Theatergebäude und ein festes Gehalt und musste dafür eine Oper für das Haus schreiben. Er war mit diesem Übereinkommen sehr zufrieden, hatte er doch so endlich auch einen Raum für große eigene Akademien gefunden. Die erste Beethoven-Akademie fand 1803 statt, die zweite fünf Jahre später, beide ausschließlich mit eigenen Werken. Dass das damalige Publikum an weit längere Konzertabende gewohnt war als wir heute, ist bekannt. Doch mit seiner zweiten Akademie hat Beethoven auch das ausdauernde Publikum seiner Zeit überfordert. Nicht weniger als vier Stunden dauerte das Programm, das einen Höhepunkt nach dem anderen lieferte und für die Wiener Musik-Freunde ein absolutes Muss war - und doch im nicht geheizten Theater an der Wien nur unter Anstrengung zu absolvieren war. Die fünfte und die sechste Symphonie wurden zum ersten Mal aufgeführt, das vierte Klavierkonzert war in Wien noch nicht bekannt, und die Chorfantasie hatte Beethoven erst knapp vor dem Konzert halbwegs beendet, nachdem er kurzfristig beschlossen hatte, eine solche Akademie müsse mit einem großen Chorwerk enden. Seit 1808 wird diese Beethoven-Akademie nun zum ersten Mal im Theater an der Wien rekonstruiert. Kooperation mit Martin Randall Travel Ltd, London
Links Wiener
Klangbogen: www.klangbogen.at
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Ludwig
van Beethoven
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