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Franz
von Suppé: Boccaccio
Ort Wiener Volksoper
Termine Freitag, 8. Oktober 2004, 19.00 Uhr (Rollendebüt) Sonntag, 17. Oktober 2004, 17.00 Uhr Freitag, 5. November 2004, 19.00 Uhr
Donnerstag, 11. November 2004, 19.00 Uhr Freitag, 19. November 2004, 19.00 Uhr Samstag, 27. November 2004, 19.00 Uhr
Besetzung Giovanni Boccaccio: Elisabeth Kulman Beatrice: Renate Pitscheider, Kristiane Kaiser Isabella: Adrineh Simonian, Ulrike Pichler-Steffen Peronella: Sigrid Martikke, Mirjana Irosch Fiametta: Birgid Steinberger, Bernarda Bobro Pietro: Wolfgang Gratschmaier, Sebastian Reinthaller Scalza: Gerhard Ernst, KS Josef Forstner Lotteringhi: Kurt Schreibmayer, Sándor Németh Lambertuccio: Heinz Zednik, Ernst-Dieter Suttheimer Leonetto: Thomas Sigwald, Eugene Amesmann Ein Unbekannter: Franz Waechter Ein Ausrufer: Josef Wagner, Markus Raab Checco: Franz Waechter
Regie: Helmuth Lohner Bühnenbild: Alexander Weig Kostüme: Marie-Jeanne Lecca Dramaturgie: Birgit Meyer Choreographie: Giorgio Madia
Dirigenten: Andreas Schüller, Alfred Eschwé
Programm Franz
von Suppé: Boccaccio Komische Oper in deutscher Sprache.
Text Inhalt:
Florenz im Jahr 1331. Die Novellen des Dichters Giovanni Boccaccio entzweien die Florentiner Bürger: Während die Frauen ungeduldig den neuesten erotischen Novellen Boccaccios entgegenfiebern, haben die Männer nur ein Ziel vor Augen: den verruchten Dichter fangen und einsperren. Da sie seiner selbst nicht habhaft werden können, verbrennen sie als Zeichen ihrer tiefen Ablehnung öffentlich seine Bücher. Doch das spießige, kleinbürgerliche Gehabe der Männer kann die Begeisterung der Frauen nicht trüben. Schließlich ist Boccaccio ein erklärter Freund der Frauen, und meist sind es die Männer, die in seinen Novellen den Spott davon tragen. Birgit Meyer Libretto: F. Zell und Richard Genée, nach der Novellensammlung Il Decamerone (1348-53) von Giovanni Boccaccio Uraufführung: 1. Febr. 1879 Wien, Carl-Theater Giovanni Boccaccio (1313-1375, Florenz - der Beiname Boccaccio bedeutet "Groß-" oder "Schandmaul") ist der Begründer der italienischen Novellentradition mit seinem Hauptwerk, der Novellensammlung Dekameron (ital.: Decamerone, das ist die griechische Bezeichnung für einen Zeitraum von zehn Tagen). Die zum Teil komischen Novellen inspirierten weitere Dichter (z.B. Matteo Bandello oder William Shakespeare), einige von ihnen bilden die Grundlage der komischen Oper "Boccaccio". Boccaccio musste für seine italienischen Novellen seine Dichtersprache erst erfinden, da die italienische Literatursprache zunächst nur für Gedichte entwickelt war (Dante Alighieri, Petrarca). Seine Leistung ist daher nicht nur literarisch, sondern auch sprachschöpferisch. Boccaccio machte mit seinen erotischen Geschichten die Lust in der Literatur hoffähig. Lesen Sie aus den Novellen: Die Geschichte von Perronella und dem Fass
NEWS Juni 2006: Neues Manuskript von Boccaccio in Florenz entdeckt!
Die Mailänder Zeitung "Corriere della
Sera" berichtet am 23.6.2006, dass die italienische Philologin Beatrice
Barbiellini Amidei in der Biblioteca
Riccardiana in Florenz ein Manuskript entdeckt hat, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dem Schriftsteller Giovanni Boccaccio zuzuordnen ist. Es handelt sich um eine bisher unveröffentlichte Handschrift über
die Liebe, vier Sonette, eine Ballade sowie weitere Gedichte, die das
Datum 1372 tragen. Der gealterte Autor hat die Handschrift
über die Liebe wahrscheinlich für einen jüngeren Freund geschrieben. Mehr ...
Links Karten:
www.volksoper.at ORF:
Servus Szia Zdravo Deltuha - On Demand Radio
Ö1: oe1-orf.at Novelle
lesen: Die Geschichte von Perronella und dem Fass Alle
Novellen aus dem Dekameron: www.buecherquelle.com/klabund/decamero/decamero.htm
Artikel des "Corriere della Sera": boccaccio2.html
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Elisabeth
Kulman als Giovanni Boccaccio Wiener Volksoper 2004 Mehr
Fotos ...
Ähnliche Archiv-Einträge
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TV-TIPP Ein Fernseh-Portrait von Elisabeth Kulman, vor und hinter den Kulissen von "Boccaccio", sehen Sie am Sonntag,
5. Dezember 2004, 14.15 Uhr, auf ORF 2 (Burgenland)
in der Sendung "Servus Szia Zdravo Deltuha".
Der Beitrag kann nach Ausstrahlung auch im Netz abgerufen werden. |
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Radio-TIPP Gottfried
Cervenka präsentiert in der Sendung "Apropos
Operette" Ausschnitte aus "Boccaccio": Sonntag,
26. Dezember 2004, 15.06 Uhr, in Radio
Österreich 1. Zu hören sind die drei berühmten
Duette zwischen Boccaccio (Elisabeth Kulman) und
Fiametta (Birgid Steinberger) "Hab ich nur
deine Liebe", "Ein armer Blinder flehet"
und "Florenz hat schöne Frauen", aufgenommen
in der Vorstellung am 19. November 2004. |
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