|
Japan-Tournee
2004/2005
Orte Oberschützen,
Kulturzentrum Tokio - Suntory Hall Chigasaki -
Bunka Kaikan Hall Osaka -
The Symphony Hall Koshigaya -
Sun City Hall Nagoya - Aichi Prefectural Art Theater Concert Hall
Termine
und Orte Montag,
27. Dezember 2004 - 19.30 Uhr - Oberschützen (öff. GP) Freitag,
31. Dezember 2004 - 22.00 Uhr - Tokio Samstag, 1. Januar 2005 - 15.00 Uhr
- Tokio Sonntag,
2. Januar 2005 - 15.00 Uhr - Tokio Montag, 3. Januar 2005 - 15.00 Uhr
- Tokio Freitag,
7. Januar 2005 - 19.00 Uhr
- Chigasaki Samstag, 8. Januar 2005 - 14.00 Uhr
- Osaka Sonntag, 9. Januar 2005 - 15.00 Uhr
- Koshigaya Montag, 10. Januar 2005 - 16.00 Uhr
- Nagoya
Besetzung Elisabeth Kulman, Mezzosopran Dietmar Kerschbaum, Tenor Symphonieorchester der
Wiener Volksoper Rudolf
Bibl, Dirigent
Programm Programm 1 *
C.M. Ziehrer: "Liebe, schöne, alte Donaustadt" (Fremdenführer) *
J. Strauß: "Wiener Blut" (Wiener Blut - Duett) * K. Zeller: "Der Kirschenbaum" (Vogelhändler) *
K. Zeller: "Schenkt man sich Rosen in Tirol" (Vogelhändler - Duett) u.a.
Programm 2 *
C.M. Ziehrer: "Liebe, schöne, alte Donaustadt" (Fremdenführer) *
J. Strauß: "Wiener Blut" (Wiener Blut - Duett) * J. Strauß: Schwipslied (Annenpolka) *
F. Lehár: "Hör ich Cymbalklänge" (Zigeunerliebe) *
F. Lehár: "Lippen schweigen" (Lustige Witwe - Duett) u.a.
Text Dietmar Kerschbaum
- Tenor Geboren in Güssing. Gesangsstudium an der Hochschule für Musik in Wien bei Franz Lukasovsky und Walter Berry, Abschluss mit Auszeichnung. 1998 Eberhard-Wächter-Preis der Wiener Staatsoper, 1999
erster Preisträger im Operettenfach beim Wiener Belvedere-Wettbewerb. Seit Spielzeit 98/99 ist er im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf. Gastspiele u.a. an der Kammeroper, beim Mozartfestival in Schönbrunn, an der Wiener Volksoper, in Straßburg, Nürnberg, Stuttgart, Paris, Tokio, Hannover und London. Sein Debüt bei den Opernfestspielen Savollina sowie bei den Salzburger Festspielen erfolgt 2002.
Rudolf
Bibl - Dirigent Nach dem Studium an der Akademie für Musik in Wien waren die ersten
Stationen seiner Laufbahn Graz, Innsbruck, wieder Graz und das Theater an
der Wien. 1969 wurde er Musikdirektor in Trier (BRD), von wo er 1973 an die
Volksoper Wien geholt wurde. An diesem Theater ist er heute noch tätig, in all
diesen Jahren war er musikalischer Leiter sämtlicher
Auslandsgastspiele des Hauses, absolvierte Konzerttourneen in Japan,
Fernost und Europa, Gastdirigate von Triest bis Palermo, von Turin bis Florenz,
von Berlin bis München, von Metz bis Bordeaux und dirigierte eine stattliche
Anzahl von Rundfunk-, Platten- und Fernsehaufnahmen. In letzter Zeit
machte er drei klassische Operetten in St. Gallen (Schweiz), "Die lustige Witwe"
an der Opéra Bastille Paris, Wiener Staatsoper u. v. a. m. Er ist seit mehreren
Jahren musikalischer Leiter der Seefestspiele Mörbisch, für die er auch ein
eigenes Orchester, das Symphonieorchester Burgenland,
zusammenstellte. Vom österreichischen Bundespräsidenten erhielt
Rudolf Bibl das Verdienstkreuz erster Klasse für Kunst und Wissenschaft,
das Silberne Ehrenkreuz der Republik, und er ist Ehrenmitglied der Volksoper
Wien.
Suntory Hall Tokio Bis heute ist der weinbergförmige Raum eine "Juwelenbox des Klangs" Die Suntory Hall ist eine Abteilung von Suntory Limited, einem
Getränke-Familienunternehmen. Neben der Suntory Hall hält die Gesellschaft das
Suntory Kunstmuseum, das Suntory Museum Tempozan und zwei Stiftungen, um Kultur
und Musik zu fördern. Sponsoren werden gesucht, um die eigenen Konzerte zu
unterstützen. Schon kurz nach ihrer Eröffnung 1986 hatte die Suntory Hall in Tokio den Ruf
als beste Konzerthalle Japans. Das liegt zum einen an ihrer Akustik des Yasuhisa
Toyota, zum anderen an ihrer Sitzordnung in Form eines Weinbergs, die auf
Anregung Herbert von Karajans zurückgeht. Tief bewegt zeigte sich Karajan nach
der Eröffnung: "Diese Halle ist wahrlich eine Juwelenbox des Klangs!" Der Ruf
der Suntory Hall baute sich auf von Jahr zu Jahr. "Es war eine Art
revolutionärer Vorgang", erinnert sich Kenji Kishimoto, Hauptberater der
Intendanz der Suntory Hall. "Seit sie eröffnet wurde, hat sich nicht nur in der
Musikszene, sondern auch in der Kunst und im Bereich des Entertainments sehr
viel verändert." Daß die Halle eine solche Qualität erreicht hat, liegt daran,
daß die Japaner den Neubau klug und umsichtig vorbereitet haben. Viele
prominente Dirigenten, Musiker, Bühnenmanager und Musikliebhaber aus aller Welt
wurden um Rat gefragt. "Mancher Dirigent wünschte sich eine gute Couch in seiner
Garderobe, um dort ein Schläfchen zu machen", erinnert sich Kishimoto. "Andere
wollten ihre Garderobe möglichst nah an der Bühnentür haben." Solche Wünsche
wurden erfüllt. Nachdem man in der Suntory Hall Kaffee und Wein bekam, wurden
solche Angebote Standard in japanischen Konzerthallen. "Früher", erzählt
Kishimoto, "mußten die Leute in Japan grauenhafte Zustände an den Eingängen in
Kauf nehmen. Wir haben Tag für Tag hart am Service gearbeitet." Symphoniekonzerte spielen die Hauptrolle in der Suntory Hall. Jedes Jahr
findet ein einwöchiges Festival "Music Today 21" statt. Daneben werden
Neukompositionen präsentiert, aber auch traditionelle japanische Musik - alte
Hofmusik und traditioneller Tanz. Zeitgenössische Komponisten greifen in ihren neuen Werken auf traditionelle
japanische Musikinstrumente zurück. (DIE WELT)
Links Symphonieorchester der
Wiener Volksoper:
www.vsow.at
Suntory Hall Tokio (English version): www.suntory.co.jp/suntoryhall/
|

Tokio
Suntory Hall

Rudolf
Bibl, Dirigent
|