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Lied

Heine-Nacht in Hamburg
"Heinrich Heine - Liebe, Spott und Vaterland"

Ort
Hamburg - Deutsches Schauspielhaus
(in Kooperation mit 3sat und dem ZDF)

Termine
Samstag, 28. Januar 2006 - 21.00 Uhr

TV-TIPP
* Samstag,
28. Januar 2006, 21.00 Uhr - ZDFtheaterkanal LIVE ("Literarisches Quartett" ab 20.00 Uhr)
* Donnerstag,
2. Februar 2006, 22.15 Uhr ZDFtheaterkanal
* Samstag,
4. Februar 2006, 21.15 Uhr - 3sat ("Literarisches Quartett" ab 20.15 Uhr)
* Montag, 6
. Februar 2006, 0.45 Uhr - ZDF
* Dienstag,
14. Februar 2006, 22.15 Uhr - ZDFtheaterkanal
* Sonntag,
19. Februar 2006, 22.15 Uhr - ZDFtheaterkanal
* Freitag,
24. Februar 2006, 22.15 Uhr ZDFtheaterkanal

Besetzung
Ulrich Tukur, Schauspieler
Iris Berben, Schauspielerin
Peter Lohmeyer, Schauspieler
Hannelore Hoger, Schauspielerin
Matthias Deutschmann, Kabarettist
Elisabeth Kulman, Mezzosopran
Walter Moore, Klavier
Efim Jourist Quartett
hidden shakespeare
Wise Guys
Kanemaki-Chor

Programm
Robert Schumann:
* Ein Jüngling liebt ein Mädchen
* Im wunderschönen Monat Mai
* Aus meinen Tränen sprießen
* Du bist wie eine Blume

Felix-Mendelssohn-Bartholdy:
* Gruß (Leise zieht durch mein Gemüt)
* Auf Flügeln des Gesanges

Johannes Brahms:
* Es liebt sich so lieblich im Lenze

Text
Mozart regiert das Jahr 2006 nicht alleine!
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg widmet dem großen
Dichter Heinrich Heine aus Anlass seines 150. Todestages (17. Februar 1856) einen Abend mit festlichem Programm.
"Denk ich an Deutschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" dichtete einst die wohl spitzeste Feder deutscher Literaturgeschichte: Heinrich Heine. Der bespiellose Reichtum seiner Poesie, sein beißender Spott über die Zeitläufe und ihre Protagonisten sowie seine intelligenten Beobachtungen über rasant sich verändernde politisch-gesellschaftliche Strukturen haben noch heute eine verblüffende Aktualität. Zum 150. Todestag Heinrich Heines widmen die
Schauspieler Ulrich Tukur, Iris Berben, die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman (am Klavier begleitet von Walter Moore), die A-cappella-Gruppe Wise Guys, der Kabarettist Matthias Deutschmann und viele andere prominente Heinrich-Heine-Fans dem deutschen Dichter und Satiriker Heinrich Heine eine musikalisch-literarische Hommage. Als Rezitator und Conferencier im "Heine-Gewand" führt Ulrich Tukur mit Liedern und Rezitationen, Kabarett und Improvisationstheater durch das Programm. Musikalisch begleitet wird er dabei vom Efim Jourist Quartett.

Davor diskutiert der Kritiker Marcel Reich-Ranicki, selbst ein großer Heine-Kenner, das Dichterwerk mit seinen Kollegen vom "Literarischen Quartett", mit Hellmuth Karasek, Iris Radisch und als Gast Monika Maron.

Links
Deutsches Schauspielhaus in Hamburg: www.schauspielhaus.de
ZDFtheaterkanal:
www.zdftheaterkanal.de
3sat:
www.3sat.de
ZDF:
www.zdf.de

 

Heinrich Heine (1797 - 1856)

Heinrich Heine (1797 - 1856)

 

Presse

Video

 

Elisabeth Kulman singt Heine-Vertonungen

 

Am Klavier: Walter Moore

 

Logo: "Heinrich Heine - Liebe, Spott und Vaterland"

Pressestimmen

Auftakt zum europäischen Heine-Jahr in Hamburg
Heine hätte seine wahre Freude gehabt: Mit einer Sonderausgabe der TV-Sendung "Das Literarische Quartett" und einem Rahmenprogramm mit viel Prominenz ist am Samstagabend im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg der Beginn des europäischen Heine-Jahres gefeiert worden.
Zwölf Stunden lang gab es Heine zum neu Entdecken, Wiederentdecken und Satthören. Damit würdigten die Veranstalter den vor 150 Jahren gestorbenen Schriftsteller und Lyriker. Die literarisch-musikalische Hommage stand unter dem Titel "Liebe, Spott und Vaterland".
"Wirklich, Iris, ich liebe Sie, aber damit, was Sie eben gesagt haben, bin ich nicht einverstanden", schnarrte Marcel Reich-Ranicki, ganz Oberlehrer, und erntete mit seiner bewährten Ja-Aber-Manier viele Lacher. Dass Heine (1797-1856) mehr war als ein verstaubter Romantiker, der über Blümelein dichtete, stellten Reich-Ranicki, Iris Radisch und Helmuth Karasek klar. Mit ihrem Gast Monika Maron, Autorin des Romans "Endmoräne", wurde gewohnt streitbar diskutiert. Vor allem Heines Zeit als deutscher Jude im französischen Exil sowie sein Verhältnis zu Deutschland und den Frauen beleuchtete das Quartett, neben seiner Rolle als Feuilletonist und Idealist. Fleißig duellierten sich die Literatur-Experten, bis nur zu sagen blieb: "Glauben Sie uns nicht, lesen Sie selber Heine".
Ulrich Tukur stellte indes als Conférencier und «Alter ego» im Heinegewand den Spott, die Melancholie und Heimatlosigkeit in Heines Werken in den Mittelpunkt. Mit einer literarisch-musikalischen Revue und packender Bühnenpräsenz ließ er den Dichter, begleitet vom Efim Jourist Quartett, lebendig werden. Die Schauspielkollegen Iris Berben und Peter Lohmeyer philosophierten in Heine-Manier vom Balkon über das weibliche Geschlecht, und Kabarettist Matthias Deutschmann schnodderte frech über deutsche Identität. Dagegen erinnerten Hannelore Hoger, die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, der Kanemaki-Chor und die A-capella-Gruppe Wise Guys gesanglich an den Dichter und erhielten begeisterten Applaus.
Wer sich noch nicht satt gehört hatte, konnte seinen Heine-Hunger im ganzen Schauspielhaus stillen: In Lyriklounges verbanden prominente Künstler wie Christian Quadflieg, Esther Schweins und Eva Herman Heine-Gedichte mit Poesie von heute. Auch Besucher verlasen, ob der Kälte oft in Mütze und Schal, auf einer Bühne vor dem Schauspielhaus Heine-Texte.
Die "Heine-Nacht" wird am 05. Februar ab 0.50 Uhr im ZDF ausgestrahlt.
DPA - 29. Januar 2006

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Elisabeth Kulman - www.kulman.info