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Franz
von Suppé: Boccaccio
Ort Wiener Volksoper
Termine Samstag, 29. April
2006, 19.00 Uhr Dienstag,
2. Mai 2006, 19.00 Uhr Sonntag, 7. Mai 2006, 18.00
Uhr (Im Anschluss: Künstlergespräch im Café Weimar) Freitag,
19. Mai 2006, 19.00 Uhr
Samstag,
23. September 2006, 19.00 Uhr Sonntag, 1. Oktober 2006,
18.00 Uhr Samstag, 21. Oktober 2006, 19.00 Uhr Donnerstag,
23. November 2006, 19.00 Uhr Mittwoch, 6. Dezember 2006, 19.00 Uhr
Besetzung Giovanni Boccaccio: Elisabeth Kulman Beatrice: Daniela
Dott, Renate Pitscheider, Martina Dorak Isabella: Ulrike
Pichler-Steffen, Adrineh Simonian, Elvira Soukop Peronella: Mirjana Irosch, Sigrid Martikke Fiametta: Jennifer
O'Loughlin, Birgid Steinberger, Daniela Fally Pietro: Wolfgang Gratschmaier, Dietmar Kerschbaum Scalza: KS Josef Forstner Lotteringhi: Kurt Schreibmayer,
Sándor Németh Lambertuccio: Ernst-Dieter Suttheimer, Heinz Zednik, Gernot Kranner Leonetto:
Thomas Sigwald Ein Unbekannter: Markus
Raab Ein Ausrufer: Christian Sist, Stefan Cerny Checco: Markus Raab
Regie: Helmuth Lohner Bühnenbild: Alexander Weig Kostüme: Marie-Jeanne Lecca Choreographie: Giorgio Madia
Dirigenten: Elisabeth
Attl, Andreas Schüller, Marius Burkert
Programm Franz
von Suppé: Boccaccio Komische Oper in deutscher Sprache.
Text Inhalt:
Florenz im Jahr 1331. Die Novellen des Dichters Giovanni Boccaccio entzweien die Florentiner Bürger: Während die Frauen ungeduldig den neuesten erotischen Novellen Boccaccios entgegenfiebern, haben die Männer nur ein Ziel vor Augen: den verruchten Dichter fangen und einsperren. Da sie seiner selbst nicht habhaft werden können, verbrennen sie als Zeichen ihrer tiefen Ablehnung öffentlich seine Bücher. Doch das spießige, kleinbürgerliche Gehabe der Männer kann die Begeisterung der Frauen nicht trüben. Schließlich ist Boccaccio ein erklärter Freund der Frauen, und meist sind es die Männer, die in seinen Novellen den Spott davon tragen. Birgit Meyer Libretto: F. Zell und Richard Genée, nach der Novellensammlung Il Decamerone (1348-53) von Giovanni Boccaccio Uraufführung: 1. Febr. 1879 Wien, Carl-Theater Giovanni Boccaccio (1313-1375, Florenz - der Beiname Boccaccio bedeutet "Groß-" oder "Schandmaul") ist der Begründer der italienischen Novellentradition mit seinem Hauptwerk, der Novellensammlung Dekameron (ital.: Decamerone, das ist die griechische Bezeichnung für einen Zeitraum von zehn Tagen). Die zum Teil komischen Novellen inspirierten weitere Dichter (z.B. Matteo Bandello oder William Shakespeare), einige von ihnen bilden die Grundlage der komischen Oper "Boccaccio". Boccaccio musste für seine italienischen Novellen seine Dichtersprache erst erfinden, da die italienische Literatursprache zunächst nur für Gedichte entwickelt war (Dante Alighieri, Petrarca). Seine Leistung ist daher nicht nur literarisch, sondern auch sprachschöpferisch. Boccaccio machte mit seinen erotischen Geschichten die Lust in der Literatur hoffähig.
Lesen Sie aus den Novellen: Die Geschichte von Perronella und dem Fass
NEWS Juni 2006: Neues Manuskript von Boccaccio in Florenz entdeckt!
Die Mailänder Zeitung "Corriere della
Sera" berichtet am 23.6.2006, dass die italienische Philologin Beatrice
Barbiellini Amidei in der Biblioteca
Riccardiana in Florenz ein Manuskript entdeckt hat, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dem Schriftsteller Giovanni Boccaccio zuzuordnen ist. Es handelt sich um eine bisher unveröffentlichte Handschrift über
die Liebe, vier Sonette, eine Ballade sowie weitere Gedichte, die das
Datum 1372 tragen. Der gealterte Autor hat die Handschrift
über die Liebe wahrscheinlich für einen jüngeren Freund geschrieben. Mehr ...
Links Karten:
www.volksoper.at Wiener
Volksopernfreunde: www.vof.at
Radio Österreich 1: oe1.orf.at Novelle
lesen: Die Geschichte von Perronella und dem Fass Alle
Novellen aus dem Dekameron: www.buecherquelle.com/klabund/decamero/decamero.htm
Artikel des "Corriere della Sera": boccaccio2.html
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Elisabeth
Kulman als Giovanni Boccaccio Wiener Volksoper 2004 Mehr
Fotos ...
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EINLADUNG Im
Anschluss an die Vorstellung am 7. Mai 2006
findet ein Künstlergespräch mit Elisabeth Kulman
im Café Weimar
statt. Der Veranstalter, die Wiener Volksopernfreunde,
lädt zu zahlreichem Besuch herzlichst ein! |
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Radio-TIPP "Apropos Oper" am Sonntag, 18. Juni 2006, 15.06 Uhr auf Radio Österreich 1 bringt Ausschnitte
mit Elisabeth Kulman als Carmen, Dritte Dame, Hänsel und Boccaccio. |
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