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Oper

Giacomo Puccini: Madama Butterfly

Ort
Wiener Volksoper

Termine
Samstag, 21. Januar 2006 - 19.00 Uhr (Rollendebüt)
Dienstag, 24. Januar 2006 - 19.00 Uhr
Freitag, 10. Februar 2006 - 19.00 Uhr
Freitag, 17. Februar 2006 - 19.00 Uhr

Besetzung
Cio-Cio-San: Roxana Briban
F.B. Pinkerton: Mika Pohjonen, Roy Cornelius Smith
Sharpless: Ales Jenis, Morten Frank Larsen
Suzuki: Elisabeth Kulman
Kate Pinkerton: Daniela Dott, Ulrike Pichler-Steffen
Goro: Karl-Michael Ebner
Giacomo Puccini/Yamadori: Ernst-Dieter Suttheimer, Josef Luftensteiner
Onkel Bonze: Sorin Coliban, In-Sung Sim
Yakusidé: Markus Raab
Kaiserlicher Kommissär: Daniel Schmutzhard

Dirigent: Marc Piollet

Inszenierung: Stefan Herheim
Ausstattung: Kathrin-Susann Brose
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

Programm
Giacomo Puccini: Madama Butterfly, Urfassung (1904)

Text
Basierend auf der Urfassung von 1904, die die Gegensätze zwischen westlicher und fernöstlicher Welt deutlich hervorhebt, ist dem norwegischen Regisseur Stefan Herheim eine dichte, spannende Arbeit geglückt. Interessiert hat Herheim auch die Frage, warum Puccinis Opernheldinnen (fast) alle den Tod finden. So begegnet der Zuschauer nicht nur der unglücklichen Butterfly, sondern auch Mimi, Tosca und Manon Lescaut, die den Meister persönlich mit der Frage nach dem "Warum" ihres Todes konfrontieren.

Inhalt: Der um 1900 in Nagasaki stationierte amerikanische Marineoffizier F. B. Pinkerton heiratet die junge Cio-Cio-San, genannt Butterfly. Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten wartete sie - inzwischen Mutter geworden - über drei Jahre auf ihn. Alle Versuche ihrer Umgebung, ihr die Illusion der dauernden Liebe zu nehmen, scheitern. Als Pinkerton schließlich mit seiner neuen, legitimen, amerikanischen Ehefrau Kate zurückkommt, um das Kind abzuholen, ereignet sich eine Katastrophe.

Links
Wiener Volksoper: www.volksoper.at
Roxana Briban: www.roxanabriban.ro

 

Madama Butterfly an der Wiener Volksoper

Elisabeth Kulman als Suzuki mit Roxana Briban in der Titelpartie

 

Presse

 

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Madama Butterfly an der Wiener Volksoper

"Madama Butterfly" an der Wiener Volksoper

Pressestimmen

Sterbender Schmetterling
Sehens- und hörenswert
Die Volksoper spielte zum ersten Mal in dieser Saison Stefan Herheims Inszenierung von Puccinis "Madama Butterfly.
Da die zweiaktige Urfassung der Oper von 1904 gegeben wird, kommt das Publikum in den Genuss einer Aufführung, die rund 300 Takte mehr Musik bietet, als die allgemein bekannte und von Puccini bearbeitete Version.
Der Komponist, sehr gut gespielt von Ernst-Dieter Suttheimer, ist zudem in der interessanten Weltausstellungs-Insenierung Stefan Herheims stets auf der Bühne anwesend und übernimmt auch kleinere  Stellen wie die des Prinzen Yamadori oder die drei "Butterfly"-Rufe am Ende der Oper.
Roxana debütierte als hervorragende Cio Cio San. Ihre große Stärke liegt in einer außergewöhnlich guten dramatischen Höhe, gepaart mit großer Bühnenpräsenz. Ihre Stimme ist groß, klar und ausdrucksstark. [...]
Außergewöhnlich gut besetzt die kleineren Partien: Ales Jenis debütierte an der Volksoper als junger, sehr vielversprechender Sharpless von dem man in Zukunft noch hören wird.
Elisabeth Kulman (Debüt: Suzuki) war eine Luxusbesetzung, Karl Michael Ebner gab einen präsenten Goro und Sorin Coliban einen mächtigen Bonzen.
Marc Piollet leitete das Orchester zuverlässig, zuweilen sehr schnell, im ersten Akt fast zu tänzerisch, aber stets ohne klangliche Brüche. Solche Abende geben Anlass zur Hoffnung.
Marie von Baumbach - WIENER ZEITUNG - 24. Januar 2006

Roxana Briban ist eine berührende Butterfly mit einigen wirklich großen Momenten, Roy Cornelius Smith setzt seinen angenehm timbrierten Tenor als Pinkerton stilvoll ein. Elisabeth Kulman beweist als Suzuki wieder einmal, dass sie nach ihrem Fachwechsel innerhalb kürzester Zeit zu den Säulen des Ensembles gehört.
Anton Cupak - DER NEUE MERKER - 24. Januar 2006

Sorin Coliban singt einen hervorragenen Onkel Bonze und ich habe erstmals die Kürze dieser Partie bedauert. Roxana Briban ist eine sehr gute Cio-Cio-San. Sie legt die Rolle leichtfüßig und tänzerisch an, ihr nimmt man die Geisha jederzeit ab. Und auch die Stimme ist voll jener Lyrismen, die Puccini verlangt. Beinahe monatlich kann sich Elisabeth Kulman dem Publikum in einer neuen Rolle präsentieren. Das gestrige Rollendebut war die Suzuki - und wieder erfolgreich. Mit jeder neuen Rolle, in der sie auftritt, zeigt sie, welche stimmlichen Qualitäten in ihr stecken. Möge sie dem Haus lange erhalten bleiben.
Am Dirigentenpult stand, wie schon bei der Premiere, Marc Piollet. Ich bin vermutlich nicht der einzige, der seinen Abgang als Musikchef des Hauses bedauert hat - und immer mehr bedauert. Er sollte wieder für eine Premiere eingeladen und stärker an das Haus gebunden werden.
Michael Koling - YAHOO! GROUP Vopera - 22. Januar 2006

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