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Oper

Benjamin Britten: A Midsummer Night's Dream

Ort
Wiener Volksoper

Termine
Mittwoch, 8. November 2006 - 19.00 Uhr (Rollendebüt)
Freitag, 10.
November 2006
- 19.00 Uhr
Mittwoch,
15. November 2006 - 19.00 Uhr
Sonntag,
26. November 2006 - 16.30 Uhr 

Dienstag,
28. November 2006 - 19.00 Uhr

Montag, 4. Dezember
2006 - 19.00 Uhr

Besetzung
Tytania: Daniela Fally, Jennifer O'Loughlin
Hippolyta: Elisabeth Kulman
Hermia: Adrineh Simonian
Helena: Ursula Pfitzner
Oberon: David DQ Lee
Puck: Karl Markovics
Theseus: Sebastian Holecek, Andrej Telegin
Demetrius: Mathias Hausmann
Lysander: Daniel Behle
Bottom: Lars Woldt
Quince: Karl Huml
Flute: Wolfgang Gratschmaier
Snout: Adrian Cave
Starveling: Josef Forstner
Snug: Markus Raab
Cobweb, Peaseblossom, Mustardseed, Moth: Grazer Kapellknaben
Chorus of Fairies: Grazer Kapellknaben

Dirigent: Alfred Eschwé

Inszenierung: Philippe Arlaud
Bühnenbild: Philippe Arlaud
Kostüme: Annette Beaufays
Licht: Philippe Arlaud
Licht: Friedrich Rom

Programm
Benjamin Britten: A Midsummer Night's Dream

Text
Anlässlich des 30. Todestages von Benjamin Britten nimmt die Volksoper Wien seine Oper "A Midsummer Night’s Dream" wieder auf. Anders als bei der Premiere am 27. Februar 1998, wird die Volksoper das Werk erstmals in englischer Originalsprache zeigen. Die Märchenoper, 1960 in Aldebourgh uraufgeführt, gehört zu den bedeutendsten Werken Benjamin Brittens. Regisseur und Bühnenbildner Philippe Arlaud hat einen wunderbar farbigen und phantasievollen Kosmos für Brittens Meisterwerk geschaffen und wird diesen auch bei der Wiederaufnahme szenisch betreuen.

Inhalt: Die Figur des Puck bringt zusätzliche Verwirrung in Shakespeares Handlung um Liebeswirren und erotische Verwicklungen. Am Anfang aller Auseinandersetzungen steht dabei ein Familienzwist: Im Reich der Elfen streiten sich der König Oberon und seine Gattin Tytania. Es ist nun der Kobold Puck, der im Auftrag Oberons Tytania einen Liebestrank ins Auge träufeln soll, damit sie sich unsterblich in das erste Wesen verliebt, das ihr begegnet. Zwei weitere Paare geraten in den Wirbel dieses zaubermächtigen Ehestreits. Lysander und Hermia sowie Helena und Demetrius. Man ahnt es schon: Kobolde sind unzuverlässige Gesellen und Liebestränke in ihren Händen gefährliche Waffen: Puck verwechselt alles und verabreicht den Trank genau den falschen Personen. Das Desaster nimmt seinen Lauf. Völlig unberührt von allen Liebeswirren bleiben nur sechs Handwerker, die im Wald ein Theaterstück proben. Oder doch nicht?

Links
Wiener Volksoper: www.volksoper.at

 

Elisabeth Kulman als Hippolyta

Elisabeth Kulman (Hippolyta) und Sebastian Holecek (Theseus)

 

Presse

 

Radio-TIPP
Radio Österreich 1 überträgt die Wiederaufnahme am 3. Februar 2007 um 19.30 Uhr.

 

Karl Markovics als Puck

Karl Markovics als Puck

 

Benjamin Britten

Benjamin Britten (1913-1976)

Pressestimmen

Die Briten erobern den Gürtel
Der gefeierte " Midsummer Night’s Dream" kehrt an die Volksoper zurück
Da sind sie wieder, Oberon, Tytania, Puck und elfige Konsorten: "A Midsummer Night’s Dream" von Benjamin Britten ist runderneuert an der Volksoper zu erleben – jetzt endlich im englischen Original. Philippe Arlaud (Inszenierung und Bühne) gelang es nochmals vorbildlich, die Figuren mit subjektiver Persönlichkeit, Witz und kleinen Gags ohne Klamauk-Verdacht zu gestalten. Nicht nur diese Gratwanderung, auch die völlig selbstverständlich funktionierenden Wechsel zwischen Feenwelt und ordinärem Diesseits verzahnte Arlaud gut geölt.
Puck turnt und hüpft
Besonders erfreulich, dass Alfred Eschwé die musikalische Neueinstudierung hörbar sorgfältig erarbeitet hatte, wie es dem Ensemble aus beinahe nur Volksopern-Rollendebütanten auch unbedingt zustand.
Karl Markovics, der Puck der Premiere, rannte, turnte, schmeichelte und hüpfte durch seine Partie, dass einem ganz schwindlig wurde. Sein Elfenkönigspaar Oberon David D.Q. Lee (Hausdebüt) und Tytania Daniela Fally (selten eine so strahlende und doch leichte Stimme gehört) ging ebenso nicht zimperlich mit ihm um.
Erstaunlich auch die Handwerker: Wenn das kein echtes Ensemble ist, dann weiß ich auch nicht: Lars Woldt’ stimmgewaltiger Bottom, Karl Huml als Quince, Wolfgang Gratschmaier alias Thisbe, der Löwinger Markus Raab, Adrian Cave (Snout) und Josef Forstner (Starveling) – zusammengeschweißt wie Pech und Schwefel, und doch allesamt ausgeprägt autonome Individuen.
Brittens neie Heimat
Bei den beiden Paaren blieben Daniel Behle (Lysander) und Mathias Hausmann (Demetrius) ihren Frauen Adrineh Simonian (Hermia) und Ursula Pfitzner (Helena) zumindest vokal eine Spur voraus – ähnliches gilt umgekehrt für
Elisabeth Kulman (einer herrlich hysterischen Hippolyta) und Sebastian Holecek (Theseus).
Also: ringsum beglückend. Da Britten an der Volksoper so gut aufgehoben ist, böte sich da nicht "Albert Herring" an?
Rundum gelungen.

Markus Hennerfeind - WIENER ZEITUNG - 9. November 2006

Zauberwald und Elfenkönig zu Gast am Wiener Gürtel
Der Zauber beginnt mit dem ersten Ton. Im Vorhang tanzt der Elfenwind, aus dem Orchester erklingt ein Raunen. Und der Zauber bleibt. Bis zum letzten Ton.
Die Volksoper hat Benjamin Brittens "A Midsummer Night's Dream", eine Produktion der Ära Bachler, wieder aufgenommen. Regisseur Philippe Arlaud hat selbst neu einstudiert - fast alle Partien sind neu besetzt. Arlaud hat auf einer spiralförmigen Drehbühne einen in sich geschlossenen, magischen und witzigen Kosmos gestaltet. Und das so musikalisch, als hätte Britten Arlauds Bilder vertont.
Selbstverständnis für das Zauberhafte kam auch aus dem Graben. Alfred Eschwé hat mit dem konzentrierten Orchester die lautmalerischen Pointen und die kontrastreichen stilistischen Zitate Brittens differenziert herausgearbeitet.
Auf der Bühne: ein hervorragendes Ensemble, bis in die kleinste Rolle gut besetzt und gearbeitet. Karl Markovics spukt auch auf Englisch als schelmisch wienerischer Puck umher. David D.Q. Lees Countertenor rückt den Oberon (im Bild mit der präzisen Tytania Daniela Fally) in eine fremde Sphäre. Besonders humoristisch ist Lars Woldt als Bottom. Eine Wiederaufnahme auf dem Niveau einer Premiere. Bitte öfter.
Judith Schmitzberger - KURIER - 10. November 2006

Vor mehr als acht Jahren, als Benjamin Brittens „Sommernachtstraum“ (noch unter diesem Titel) an der Wiener Volksoper Premiere hatte, war manches anders. Die Besetzung natürlich, aber auch die Sprache – damals sang man auf Deutsch. Nun hat man sich entschlossen, anlässlich des 30. Todestags des Komponisten die englische Originalfassung zu wählen. Schließlich funktioniert mittlerweile schon gewohnheitsmäßig über dem Bühnenportal die deutsche Übersetzung. Nicht so bequem wie in der Staatsoper, wo jeder sein eigenes „Kästchen“ hat, aber doch sehr brauchbar. Wie viel man von „A Midsummer Night’s Dream“ nun versteht, hängt allerdings – wie auch im Deutschen – von der Deutlichkeit der Sänger ab …
Man erinnerte sich nicht ohne Vergnügen daran, dass man es hier mit einer überaus geglückten Inszenierung zu tun hatte, und dieser Eindruck bestätigte sich bei der Wiederbegegnung nach langer Zeit. Wohl auch, weil Philippe Arlaud selbst kam, um seinen Abend zu betreuen: Diese ausgefeilte Personenregie ist mit ein paar Routinebesprechungen nicht zu erzielen. Da wussten die vier jungen Leute ebenso genau, was sie gerade tun wie die Handwerker, deren „Schauspiel“ am Ende ungemein possierlich ausgefallen ist, da war rund um Oberon und Tytania wieder die dunkle Magie, die ja schon in Shakespeares Stück wohnt, und Theseus und Hippolyta lieferten sich den vorehelichen Geschlechterkampf, der für ihre Ehe Schlimmes befürchten lässt.
Von der einstigen Besetzung ist nur ein einziger übrig geblieben, der allerdings für den Charakter des Abends unabdingbar ist: Karl Markovics als Puck. Als Punk mit rot-grün steil hochstehenden Haaren (er erinnert solcherart ein wenig an Peter Sellars) hat er nicht viel Text, aber ungewöhnliche Präsenz, die aus seiner eckigen, hektischen, faszinierend durchgefeilten Körpersprache kommt. Er hat dergleichen einst im „sprachlosen“ Serapions-Theater gelernt und kann auf „Stil“ spielen wie wenige sonst. Wann immer sein kantiges Gesicht mit den herausfordernden Augen auftaucht, zieht er alle Blicke auf sich und trägt seinen Teil zum durchaus dämonischen Geschehen bei …
Wieder geht ein Teil der Wirkung des Abends auf Arlauds eigenes Bühnenbild zurück, ein abstraktes, lamellenförmiges Wandgebilde auf der Drehbühne, das in ausgefeilter Lichtregie in verschiedene Farben getaucht wird, kein romantischer Wald und doch ein Ambiente, das die Geschichte völlig einsichtig werden lässt. Hier herrschen die meiste Zeit Oberon und Tytania, in den Kostümen von Annette Beaufays seltsam-schillernd aus einem Reich bedrohlicher Phantasie stammend, die Königin gar mit einem langen Echsenschwanz geziert, den sie graziös hinter sich herträgt… David D. Q. Lee, ein kanadischer Countertenor asiatischer Abstammung, begab sich als Oberon auf die Spuren seines Rollenvorgängers Jochen Kowalski, wobei er noch etwas schmal ausfiel – eine kleine Stimme, vorsichtig geführt. Seine "Gattin" Daniela Fally (sie ist für die Staatsopern-"Arabella" als Fiakermilli angekündigt) bekam das Gezanke und das Gegurre der Tytania (letzteres mit dem Esel…) besser in die Kehle. Wesentlich kleiner sind in Brittens Oper die Rollen des anderen Fürstenpaares, wobei der Theseus von Sebstian Holecek, nobel baritonal, hinter der
stimmlich wie darstellerisch exzessiv zänkischen Elisabeth Kulman als Hippolyta fast verschwand.
Die beiden jungen Paare gefielen dank ihres darstellerischen Temperaments und ihrer Stimmen gleicherweise: Ursula Pfitzner (demnächst hier die "Gräfin Mariza") als Helena und die spritzige Adrineh Simonian als Hermia, Mathias Hausmann (Demetrius) mit schönem Bariton, Daniel Behle (Lysander) mit ansprechendem Tenor. Dass sie alle so jung wirken (bzw. vermutlich sind), wie sie sein sollen, tut dem Abend gut.
Bleiben die Handwerker, und hier war Lars Woldt (Zettel, der Weber, heißt im Original "Bottom") neben Markovics entschieden die stärkste Persönlichkeit des Abends, mit kraftvollem Bariton und intelligenter Spiellaune den liebenswerten Dummkopf darstellend. Hinreißend, mit welcher Ambition Peter Squenz (nun "Quince") alias Karl Huml das Spiel der Handwerker "inszenierte", und schon irre komisch, wie Flaut (nun "Flute") in Gestalt von Wolfgang Gratschmaier die Thisbe quietschte. Markus Raab als tollpatschiger "Löwe", Adrian Cave als betuliche "Mauer" und Josef Forstner als "Mond" hatten ihren gerechten Anteil am Handwerkerspaß. Nur die Grazer Kapellknaben sollten an ihrem Elfenchor noch etwas feilen, da ging allerlei schief …
Alfred Eschwé realisierte diese vielschichtige Britten-Partitur, die so viel Humor und Hintergründiges, Belcanteskes und Skurriles enthält, mit dem Volksopern-Orchester vorzüglich. Besonders erfreulich, dass auch diese dritte Aufführung seit der Wiederaufnahme noch sehr gut besucht war, wo Britten doch nicht unbedingt zu den Lieblingskomponisten der Wiener zählt. Aber offenbar hat das Publikum das richtige Gefühl, dass ihm diese Aufführung gefallen wird …
Renate Wagner - Der neue Merker - 16. November 2006

Vor genau 30 Jahren, am 4. Dezember 1976, verstarb Benjamin Britten, der wohl bedeutendste britische Komponist der Gegenwart. Die aus dem Jahr 1998 stammende Inszenierung seiner Oper "A Midsummer Night's Dream" wurde aus diesem Anlass wieder auf den Spielplan gesetzt. Die letzte Aufführung dieser Aufführungsserie (Wiederaufnahme war am 4. November) ging am gestrigen Todestag des Komponisten über die Bühne.
Wenngleich Benjamin Britten, der gemeinsam mit Peter Pears das Libretto verfasste, sich stark an den "originalen" Text von William Shakespeare hält, ist die 1960 in Aldeburgh uraufgeführte Oper doch viel mehr als "nur" Bühnenmusik. Die fünf Akte des Lustspiels werden auf drei Akte komprimiert; in der Partitur beweist Britten einmal mehr, warum er als Komponist mit seinem persönlichen Stil stets zeitlos blieb. Einerseits verlässt er kaum die Pfade der Tonalität, aber immer wieder zitiert er große musikalische Vorbilder. So erklärt es sich auch, dass der Elfenkönig Oberon für einen Countertenor (oder Altus) geschrieben ist und warum die Orchestrierung auch immer wieder an den elisabethanischen Musikstil erinnert. Herrlich karikierend sind auch jene Orchesterpassagen, die das Spiel der Handwerker untermalen.
Philippe Arlaud hat seine Inszenierung selbst aufgefrischt und hatte dabei ein bis auf Karl Markovics als hervorragenden und komödiantischen Puck und Josef Forstner (sehr gut in der Rolle des Starveling bzw. Mond) ein komplett neues und bis in die kleinsten Rollen annähernd ideales Ensemble zu leiten.
Von den sechs Aufführungen dieser Serie konnte ich aus Zeitgründen leider nur die erste und die letzte erleben – und war und bin begeistert!
Von den beiden Sängerinnen der Tytania würde ich nach langem Nachdenken doch Daniela Fally der alternierenden Jennifer O'Loughlin vorziehen. Letztere hat den Vorteil, in ihrer Muttersprache singen zu können, erstere ist vom Typ her aber doch elfenhafter (oder wie ich mir eben eine Elfe vorstelle). David D.Q. Lee singt und spielt den Elfenkönig Oberon perfekt, Daniel Behle ist ein in jeder Weise überzeugender Lysander, Sebastian Holecek ein geckenhafter Theseus, Lars Woldt (Bottom bzw. Pyramus) ist eigentlich immer ein Gewinn, ... Das Lob muss auf alle Mitwirkenden ausgebreitet werden.
Drei KünstlerInnen möchte ich dennoch gesondert hervorheben. Da ist einmal Wolfgang Gratschmaier, der einen stimmigen Bälgenflicker Flute gibt und im Spiel der Handwerker als Thisbe über sich hinaus wächst. Wer je den unvergessenen Giuseppe Taddei als Mamma Agata (in Donizettis "Viva la Mamma") erlebt hat, hat eine Vorstellung von Gratschmaiers stimmlichem und schauspielerischem Potential in diesen Aufführungen. Dass Adrineh Simonian eine der Stützen der Volksoper ist, kann als bekannt vorausgesetzt werden. Und dennoch, ihre Umsetzung der Hermia ist ein Lehrstück für Musik-Theater. Wenn Oper so gebracht wird, habe ich keine Sorge um die Zukunft der Opernhäuser. Und schließlich noch
Elisabeth Kulman, die aus der doch eher kleinen Partie der Hippolyta in Spiel und Stimme eine Charakterstudie macht, die ihresgleichen sucht. So wie sie in ihrem Zorn über die Bühne wütet, möchte ich ihr nicht begegnen. Aber es gibt eben keine kleine Rollen, sondern nur weniger bedeutende Darsteller/Sänger.
Da auch Alfred Eschwé am Pult und das Orchester mehr als gut disponiert waren, konnte das Publikum zuletzt berechtigt alle Beteiligten bejubeln.
Michael Koling - YAHOO! GROUP OPERNFORUM - 5. Dezember 2006

For it's first-ever English language performances of A Midsummer Night's Dream (seen Nov. 10) Vienna's Volksoper assembled some of its best young singers, many of whom were not yet born when Benjamin Britten died, thirty years ago.
American soprano Jennifer O'Loughlin, the company's reigning Pamina, made a ravishing Tytania in her role debut. Her substantial, creamy voice has the coffee coloring we associate with the young Leontyne Price or, more recently, Renée Fleming, so it's a bit of a surprise to hear her effortlessly spin Britten's challenging, melismatic, high coloratura passages. In an international cast whose diction was all over the place, O'Loughlin's every syllable could be understood.
Daniel Behle has been making a name for himself in the company as a Mozart tenor, but as Lysander he showed a voice built for Britten - inherently sweet-toned, capable of heroic declamation and utter devotion to the text. Adrineh Simonian was his earthy, sensuous Hermia, relishing her spitfire combat with Helena, in the person of the excellent Ursula Pfitzner. Rounding out the lovers' quartet was the virile Demetrius of Mathias Hausmann.
Lars Woldt, a true basso buffo with a cavernous voice, though he is barely in his thirties, offered a well-sung, scene-stealing Bottom. Woldt created comedy through words and movement, never resorting to slapstick excesses when transformed into an ass. He and O'Loughlin made this extended scene one of great charm.)
Wolfgang Gratschmaier's Flute, once past the initial shock of being cast as Thisbe in the rude mechanicals' theatrical pageant, embraced his assignment with a comic abandon redolent of Michael Jeter's cross-dressing performance of "Everything's Coming Up Roses" in The Fisher King.
Other standouts in the uniformly superb cast included Sebastian Holecek and Elisabeth Kulman (at the threshold of a promising new career as a mezzo after leaving the soprano repertory) as Theseus and Hippolyta, Adrian Cave's silly Snout (even mustering a believable British accent) and two of the company's stalwart bassos, Karl Huml as Quince and Markus Raab as Snug.
Company debutant Canadian countertenor David DQ Lee sang Oberon's solo passages with solid technique, but his voice is tonally unremarkable and was swamped any time another character chimed in. Mushy diction was a further distraction (I had to resort to the German supertitles), as was his tendency to sing with wrists bent back and fingers stiffly extended.
Austrian actor and national treasure Karl Markovics recreated his hyperactive, punk-rock Puck, attacking the role as if Peter Pan had joined the Sex Pistols.
Philippe Arlaud's fanciful production relies on a constantly-revolving wall, which, with magical lighting by Friedrich Rom and Arlaud and Annette Beaufaÿs's enchanting costumes, suggests a multitude of locations.
Too often eclipsed by younger and more famous names, maestro Alfred Eschwé has a rapport with the Volksoper orchestra (as well as that of Wiener Staatsoper) that consistently elicits playing of the highest order. Whether wafting the perfume of a midsummer evening or guffawing and snoring, the orchestra was simply magnificent. Eschwé remains one of Vienna's great unsung heroes.
Larry L. Lash - OPERA NEWS - Februar 2007

ARCHIV.kulman.info 2006

Elisabeth Kulman - www.kulman.info