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Lied

Mussorgsky Dis-Covered
Pago libre & Elisabeth Kulman

Orte
Nowy Sacz (Polen) - Ada Sari-Festival der Vokalkunst - Sokol
Cieszyn
(Polen) - Festival Vival Il Canto - Adam Mickiewicz Theater

Termine
Dienstag, 22. Mai 2007 - 19.00 Uhr (Nowy Sacz)
Mittwoch, 29. August 2007 - 19.00 Uhr (Cieszyn)

Besetzung
Pago libre
- Arkady Shilkloper (RUS) - horn, flugel- & alphorn
- Tscho Theissing (A) - violin, voice
- John Wolf Brennan (IRL/CH) - piano
- Georg Breinschmid
(A) - bass
Elisabeth Kulman, Mezzosopran

Programm
Lieder von Modest Musorgskij in der Bearbeitung von Pago libre
u.a.

Text
Elisabeth Kulman und pago libre präsentieren ihre sehr persönlichen Versionen der Lieder von Modest Mussorgsky, u.a. aus dem berühmten Zyklus "Lieder und Tänze des Todes". Die russischen Texte vereinen sich in ihrer dunklen Färbung bestens mit dem Mezzosopran von Elisabeth Kulman; demgegenüber  steht das jazzige Spiel der Instrumente, das die folkloristischen Elemente in Mussorgskys Kompositionen auf unorthodoxe Weise verarbeitet … 

Cover versions of Mussorgsky's tunes, waiting for the audience to be dis-covered!

Elisabeth Kulman and pago libre present their own veryspecial version of Modest Mussorgsky’s songs – among them parts of the famous cycle "Songs and Dances of Death". The dark colours of the original Russian lyrics blend perfectly with Elisabeth Kulman's mezzo-soprano, whereas the jazzy instrumental playing treats the folkloristic elements of Mussorgsky's compositions in a rather unorthodox way.

Ausführlicher Pressetext zum Download: Mussorgsky Dis-Covered

Links
Pago libre: www.pagolibre.com
Fesitval Viva Il canto:
www.vivailcanto.pl

 

Mussorgsky Dis-Covered

Mussorgsky Dis-Covered - Pago libre & Elisabeth Kulman

 

Audio

Presse

 

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Pressestimmen

Am Dienstag präsentierte das internationale Ensemble Pago Libre (die Musiker kommen aus Österreich, Russland, Irland und der Schweiz) originelle Versionen der Werke von Modest Mussorgsky. Lieder und bekannte Themen symphonischer Werke des Komponisten des 19. Jahrhunderts wurden in Bearbeitungen vorgestellt, deren Ausgangspunkt im Jazz liegt. Durch die Verbindung der dichten Expressivität der Werke Mussorgskys mit der Emotionalität, die der Jazz mitbringt, wurde eine einmalige Atmosphäre geschaffen, die die Zuhörer ganz hinriss. Riesigen Verdienst an der ganzen Sache hatte die Sängerin Elisabeth Kulman, ein echter Vulkan an Energie, die über einen wunderschönen Mezzosopran verfügt - wie geschaffen für Mussorgsky, eine sehr gute klassische Gesangskunst beherrscht und sich auch in die Welt der Jazzimprovisation einzubringen wusste. Dieser klassisch-jazzige Mussorgsky war echt, frisch und genauso tief erschütternd wie das Original. Die Teilnehmer des Wettbewerbs von Nowy Sacz sollten sich bemühen, eine Technik aufzubauen, die zumindest annähernd an die der österreichischen Sängerin heranreicht, und so wie sie dem Sinn der aufgeführten Werke auf den Grund zu gehen.
Anna Wozniakowska – DZIENNIK POLSKI – 25. Mai 2007

Meisterhaftes aus dem Grenzgebiet der Klassik
Für ein Konzert wie am Dienstag in Nowy Sacz - Pago Libre und Elisabeth Kulman – würden sich die besten Bühnen der Welt glücklich schätzen. Die Künstler, die von Helena Lazarska zum Festival eingeladen worden waren, präsentierten ein ganz neues und frisches Repertoire aus dem Grenzgebiet der Klassik.
Die Idee, klassische Werke zu verjazzen oder ihnen sozusagen ein neues Feeling zu geben, ist nicht neu. Viele Künstler bemühen sich heute, klassische Musik durch Verbindung der Stile einem breiten Publikum näher zu bringen. Aber sich die Lieder von Mussorgsky vorzunehmen und sie absolut originell zu arrangieren, ist etwas ganz anderes. Denn die internationale Künstlergruppe vereint nicht nur meisterhafte Spieltechnik auf dem vielfältigen und reichen Instrumentarium, sondern auch kompositorisches Talent, das den wohlbekannten Werken eine ganz neue Dimension verleiht. Für die Bearbeitungen ist der österreichische Geiger Tscho Theissing verantwortlich. Den ernsthaften, gelegentlich auch monumentalen Werken Mussorgskys gab er jazzigen, funkigen, zeitweise sogar minimalistischen Charakter.
Für den Erfolg sind aber alle Musiker zusammen verantwortlich. Beim Konzert konnte die unglaubliche Technik des Russen Arkady Shilkloper, der auf Horn, Flügelhorn und Alphorn spielte, bewundert werden. Das Publikum war von seinen Improvisationen auf dem Alphorn – ein Ereignis der Spitzenklasse – völlig überwältigt. Die meisterhafte Darbietung des österreichischen Kontrabassisten Georg Breinschmid, der problemlos ein ganzes Orchester ersetzen könnte, wurde mit begeisterten Rufen bejubelt, und John Wolf Brennans (Irland/Schweiz) experimentelles Klavierspiel – auf Saiten und Tasten – erweckte Bewunderung.
Über all das ragte die
überirdische Stimme der von Pago Libre eingeladenen Solistin der Wiener Staatsoper Elisabeth Kulman: Wunderbare Stimmfarbe, fantastische schauspielerische Interpretation und die selten bei Opernsängerinnen gehörte Begabung zur Improvisation! Außerdem Schönheit und Sex-Appeal. Das Ganze war eine total explosive Mischung, auf die das Festivalpublikum mit Ovationen reagierte. Das Konzert wurde – natürlich mit Zugaben – sehr spät beendet.
Adrianna Ginal – DZIENNIK POLSKI – 24. Mai 2007

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