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Richard Wagner: Parsifal
Ort
Wiener Staatsoper
Termine Donnerstag, 20. März 2008 - 17.30 Uhr (Rollendebüt)
Samstag,
22. März 2008 - 17.00 Uhr
Mittwoch,
26. März 2008 - 17.30 Uhr
Besetzung Amfortas: Falk Struckmann
Titurel: Ain Anger
Gurnemanz: Stephen Milling
Parsifal: Thomas Moser
Klingsor: Wolfgang Bankl
Kundry: Mihoko Fujimura
1. Knappe: Cornelia Salje
2. Knappe: Daniela Denschlag
3. Knappe: Alexander Kaimbacher
4. Knappe: Peter Jelosits
1. Gralsritter: Gergely Németi
2. Gralsritter: Clemens Unterreiner
Blumenmädchen 1. Gruppe: Ileana Tonca, Jennifer Pratt, Sophie Marilley
Blumenmädchen 2. Gruppe: Simina Ivan, Alexandra Reinprecht, Elisabeth Kulman
Stimme von oben: Daniela Denschlag
Dirigent: Christian
Thielemann
Inszenierung: Christine Mielitz Bühnenbild und Kostüme:
Stefan Mayer
Programm
Richard Wagner: Parsifal
Bühnenweihfestspiel
Text Wagner bezeichnete sein letztes Bühnenwerk als Bühnenweihfestspiel. Mit diesem
Musikdrama wollte er, wie er selbst gemeint hatte, den Kern der Religion
retten. In musikalischer Hinsicht hat Wagner hier eine Ökonomisierung und
Konzentration der Mittel erreicht, wie sie vorher nur im Spätwerk Beethovens zu
finden ist. Beeinflußt hat er mit dem Parsifal vor allem die Entwicklung der
französischen Impressionisten.
Inhalt:
Der Gralskönig Amfortas war zum Kampf gegen Klingsor ausgezogen. Dieser hatte
sich um Aufnahme in die Gralsgemeinschaft beworben und dafür sogar entmannt, um
derem strengen Keuschheitsgebot zu genügen. Doch die Gralsritter stießen ihn
zurück, nun sinnt er auf deren Vernichtung. Kundry, die einst Jesus am Kreuz
verlacht hatte und seither ruhelos durch die Zeiten wandert, verführte im
Auftrag Klingsors den heranrückenden Amfortas. Dabei entriß ihm Klinsor den
heiligen Speer, mit dem Jesus am Kreuz durchbohrt worden war und der gemeinsam
mit dem Kelch, aus dem dieser beim letzten Abendmahl getrunken hatte, das
Gralsheiligtum bildet. Mit diesem Speer fügte Klingsor Amfortas eine qualvolle
Wunde zu, die nur durch eben diesen Speer auch wieder geheilt werden kann. Doch
dazu müßte dieser erst in den Besitz der Gralsritter zurückgelangen. Das aber
kann nur durch Mitleid wissend ein reiner Tor vollbringen. Parsifal
erscheint im Gralsgebiet. Dorthin vermag nur einzudringen, wer zum Dienst am
Gral berufen ist. Daher führt Gurnemanz, der Waffengefährte des ersten
Gralskönigs Titurel, den jungen, seiner Mutter entlaufenen Mann in die
Gralsburg. Er vermutet in ihm den verheißenen reinen Toren. Parsifal erlebt,
wie sich der leidende Amfortas gegen die Enthüllung des Grals zu wehren
versucht, denn dadurch gewinnen nicht nur die Gralsritter, sondern auch er
selbst neue Lebenskraft. Er jedoch will sterben. Doch Amfortas muß sich fügen
und den Gral enthüllen. Parsifal bleibt stumm, weshalb ihn Gurnemanz erzürnt
wegjagt. Parsifal gelangt in Klingsors Reich. Den Verführungskünsten der
Blumenmädchen widersteht er. Erst Kundry, von Klingsor dazu gezwungen, vermag
ihn zu fesseln. Doch als sie ihn küßt, begreift er jäh, was mit Amfortas geschah
und weist sie zurück. Er ist durch Mitleid wissend geworden. Als Klingsor den
heiligen Speer nach ihm wirft, ergreift er diesen, läßt Klingsors Reich
untergehen und verheißt Kundry Erlösung. Nach mühevoller langer Wanderschaft
erreicht Parsifal an einem Karfreitag das Gralsgebiet und trifft dort auf
Gurnemanz. Auch Kundry ist zugegen, die von Parsifal die Taufe empfängt. In der
Gralsburg heilt Parsifal Amfortas' Wunde und wird neuer Gralskönig.
Links Wiener
Staatsoper: www.staatsoper.at
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Parsifal an der Wiener Staatsoper
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