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Oper

Giuseppe Verdi: Un ballo in maschera

Ort

Wiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien

 

Termine

Freitag, 6. Februar 2009 - 19.30 Uhr (Rollendebüt)
Montag, 9. Februar 2009 - 19.00 Uhr
Montag, 23. November 2009 - 19.30 Uhr

 

Ausführende

Gustaf III., König von Schweden: Franco Farina (6.2.), Ramón Vargas (9.2.), Marcello Giordani (23.11.)
Graf René Ankarström: Dalibor Jenis, Lado Ataneli (23.11.)
Amelia, seine Gattin: Indra Thomas, Angela Brown (23.11.)
Ulrica Arvedson: Elisabeth Kulman
Oscar: Ileana Tonca, Daniela Fally (23.11.)
Christian: Marcus Pelz, Tae Joong Yang (23.11.)
Horn: Janusz Monarcha, Alexandru Moisiuc (23.11.)
Warting: Dan Paul Dumitrescu
Richter: Peter Jelosits, Benedikt Kobel (23.11.)
Diener: Peter Jelosits, Benedikt Kobel (23.11.)

Dirigent: Paolo Carignani, Yves Abel (23.11.)

Inszenierung: Gianfranco de Bosio
Bühnenbild: Emanuele Luzzati
Kostüme: Santuzza Calì

 

Elisabeth Kulman als Ulrica

Elisabeth Kulman als Ulrica

 

Video

 

Schminke für UlricaTV-TIPP

Ein ORF-Team besuchte Elisabeth Kulman bei ihrem Auftritt als Ulrica in an der Wiener Staatsoper. Ein kurzer Beitrag wird am Freitag, 13. Februar 2009, um 19 Uhr in der Sendung "Burgenland Heute" auf ORF 2 ausgestrahlt. Dieser ist nun auch hier unter Video abrufbar.

Text

Zahlreiche spektakuläre Details, wie Wahrsagerei, unerlaubte Liebe, eine Adelsverschwörung und ein Königsmord machen diese Meisteroper Verdis nicht nur musikalisch sondern auch inhaltlich zu einem Publikumsmagneten.

 

Inhalt

Der schwedische König Gustaf III. erfreut sich großer Beliebtheit, sowohl beim Großteil des Adels als auch beim Volk. Nur die Grafen Horn, Warting und deren Anhänger trachten ihm nach dem Leben. Graf René Ankarström, der treueste Freund des Königs, weist nach einer Audienz, Gustaf auf die Verschwörungspläne der Grafen Horn und Warting hin. Der König will aber von diesen geheimen Aktivitäten nichts wissen - er ist unsterblich in Amelia, die Gattin Ankarströms verliebt. Wenig später versammelt sich Volk und Hofstaat in der Behausung der vom König begnadigten Wahrsagerin Ulrica Arvedson. Auch Amelia erbittet eine Unterredung mit der Wahrsagerin. Sie will ein Mittel gegen ihre Liebe zum König. Der verborgen lauschende Gustaf erfährt, daß Amelia um Mitternacht bei der Hinrichtungsstätte ein bestimmtes Kraut selbst pflücken müßte. Er beschließt ihr zu folgen. Nachdem Amelia die Wahrsagerin verlassen hat, läßt sich auch der König die Zukunft prophezeien: er erfährt, daß er bald sterben müsse, ermordet durch denjenigen, der ihm als nächster die Hand reichen würde. Da erscheint Ankarström und drückt dem König zur Begrüßung die Hand. Um Mitternacht treffen Amelia und Gustaf bei der Hinrichtungsstätte aufeinander, doch auch Ankarström, der seine tiefverschleierte Gattin nicht erkennt, taucht plötzlich auf, um den König vor den Verschwörern zu warnen. Er verpflichtet sich die verschleierte Dame zum Stadttor zurückzuführen ohne sie anzusehen oder sie zu sprechen. Gustaf verläßt die beiden um sein Leben zu retten. Da erscheinen die Verschwörer und Amelia muß sich entschleiern - da erkennt Ankarström, daß er hintergangen wurde und schließt sich den Verschwörern an. Bei dem wenig später stattfindenden Ballfest gelingt es Ankarström den König, der beschlossen hatte auf Amelia zu verzichten, mit seinem Dolch tödlich zu verwunden. Sterbend vergibt ihm der König und beteuert Amelias Ehre nicht verletzt zu haben.

 

Links

Wiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at

 

Pressestimmen

Pluspunkt wie so oft: die geradezu notorisch vielseitige Elisabeth Kulman als Einspringer-Ulrica.

Walter Weidringer - DIE PRESSE - 25. November 2009


Elisabeth Kulman hatte genau die prächtig tiefe Stimmfarbe, die die Ulrica braucht.

Florian Krenstetter - KRONENZEITUNG - 25. November 2009


Dass die wunderbare Elisabeth Kulman auch die Ulrica makellos singt, wusste man schon, Daniela Fallys ebenso untadeliger Oscar war eine erfreuliche Novität an der Wiener Staatsoper.

Markus Hennerfeind - WIENER ZEITUNG - 26. November 2009


Vargas-Fest in der Oper
In der Pause von Verdis „Maskenball“ rätselte die Sitznachbarin noch: Wer ist der Tenor? Ist das nicht der Mann von Anna Netrebka (sic!), die auch berühmt ist?
Nein, ist er nicht. Und er ist auch völlig netrebkolos ein toller Sänger.
Als König Gustaf III. hat Ramón Vargas soeben das Staatsopernpublikum begeistert: Mit noblem Timbre, feiner Technik, guter Höhe und immer besser werdender Durchschlagskraft. Der Rest der Besetzung: Dalibor Jenis ist ein nur phasenweise überzeugender Ankarström, Elisabeth Kulman eine markante, bejubelte Ulrica, Ileana Tonca ein exzellenter Oscar und Indra Thomas eine Amelia, die dann gut ist, wenn sie forciert – in den zarten Passagen wackelt ihr Sopran gehörig. Paolo Carignani am Pult des Orchesters bringt viel Schwung, Dramatik, dann wieder Leichtigkeit ein.
Nächste Woche eröffnet Vargas übrigens den Opernball, ab 24. Februar singt er in „La Bohème“ und ab 7. März in der neuen „Onegin“-Produktion. Vargas-Festspiele in der Oper: Soll nix Schlimmeres passieren.

Gert Korentschnig - KURIER - 11. Februar 2009


Indra Thomas triumphs as Amelia
Ileana Tonca is wonderful as Oscar. Elisabeth Kulman, who I saw as Fenena, is actually a marvel as Ulrica. For the first time the scene with Ulrica made sense, both musically and as theatre. BRAVA!!!
First in the 3 act, the masked ball, was the costume of Amelia right for Indra Thomas. If this had been a new production then I would have wondered if the old art of making attractive costumes to big bodies had gone lost. Even with her costume not being right for her Indra Thomas managed to project her inner Amelia. Her voice reminded me of Jessye Norman. My wish for Indra Thomas is that she will be recognised as a great soprano, and then she could be DIVA enough to demand costumes that sits right. That would be great for her and her audience.
The men, Ramon Vargas and Dalibor Jenis took longer to warm up. But they were also great.
This production was no doubt set in the historical time of King Gustaf III of Sweden. I really liked it.

Übersetzung: Elisabeth Kulman, die ich als Fenena sah, ist als Ulrica in der Tat ein Wunder. Zum ersten Mal hatte die Szene mit Ulrica Sinn, sowohl musikalisch als auch szenisch. BRAVA!!!

OPERADUETSTRAVEL.COM - Februar 2009


Elisabeth Kulman als Ulrica lässt mit ihrem angenehmen Alt nicht vermuten, dass sie vor nicht allzu langer Zeit noch als Sopran gesungen hat. Ihr Rollendebüt gelingt tadellos, sodass man ihr eine erfolgreiche Zukunft "wahrsagen" kann.

Fritz Tront - DER NEUE MERKER 03/2009

 

ARCHIV.kulman.info 2009

Elisabeth Kulman - www.kulman.info