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Oper |
Richard Wagner: Götterdämmerung |
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OrtWiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien
Termine Samstag,
14. November 2009 - 17.00 Uhr (Rollendebüt)
AusführendeSiegfried: Stephen Gould Dirigent: Franz Welser-Möst Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf |
Elisabeth Kulman als Waltraute
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InhaltDrei Nornen spinnen am Schicksalsseil, schildern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft: Alberichs Raub des Rheingoldes, den Fluch des Ringes, Wotans Selbstkonstituierung durch das Schneiden seines Vertragsspeeres aus der Weltesche, ihr Verdorren, ihre Fällung, Siegfrieds Zusammentreffen mit Wotan. Doch das Schicksalsseil reißt, die Nornen fliehen hinab zu ihrer Mutter, Erda. 1. AufzugHagen, der Sohn Alberichs, rät seinem Halbbruder Gunther und dessen Schwester Gutrune, den Ruhm der Gibichungen zu vermehren: Gunther soll Brünnhilde heiraten und Gutrune Siegfried. Als dieser zu ihnen gelangt, reicht ihm Gutrune auf Ratschlag Hagens einen Trank, der Siegfried Brünnhilde jäh vergessen lässt - er verliebt sich in Gutrune. Um sie zu gewinnen, verspricht er, für Gunther Brünnhilde vom Walkürenfelsen zu holen. Nachdem er mit Gunther Blutsbrüderschaft geschlossen hat, eilt Siegfried davon, um Brünnhilde für Gunther zu gewinnen. 2. AufzugIn einer nächtlichen Szene mahnt Alberich seinen Sohn Hagen, für ihn den Ring zu gewinnen. Als die mit Gunther ankommende Brünnhilde Siegfried und Gutrune als Paar sieht und den Ring an Siegfrieds Hand erkennt, bezichtigt sie ihn des Treuebruchs. Siegfried leugnet seine Schuld, doch Hagen, Gunther und Brünnhilde beschließen seinen Tod. 3. AufzugAuf der Jagd begegnet Siegfried den Rheintöchtern, die ihn um den Ring bitten und ihn vor dem Fluch warnen. Doch der Ring bleibt bei Siegfried. Die Jagdgesellschaft stößt zu ihm, auf Aufforderung Hagens erzählt Siegfried aus seinem bisherigen Leben. Während er spricht, reicht ihm Hagen einen Trank, der die Erinnerung an Brünnhilde wieder herstellt. Hagen sieht dies als Geständnis des Treuebruchs und stößt ihm einen Speer in den Rücken. Sterbend gedenkt Siegfried seiner Liebe zu Brünnhilde.
LinksWiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at
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PressestimmenUmjubelt geriet auch das Debüt von Elisabeth Kulman als Waltraute: Die Stimme in allen Lagen herrlich wohltönend, macht sie mit klarer Diktion ihre zwanzigminütige Szene – die selbst hartgesottene Wagnerianer des Öfteren als entbehrlich bezeichnen – zum notwendigen Teil des Dramas. Wilhelm Sinkovicz - DIE PRESSE - 16. November 2009 Elisabeth Kulman gab erstmals die Waltraute, die ja nun wirklich nicht einfach ist. Optisch ist sie die ideale Wotanstochter, schlank, geschmeidig, sogar in dem seltsamen Kostümchen (gefälteltes Schwarz …) noch elegant. Wenn sie ihre Schwester beschwört, den Ring zurück zu geben, hört man echte Verzweiflung, wenn sie gar versucht, ihr den Ring wegzunehmen, hat sie etwas Hexenhaftes, und ihre „Wehe, wehe“-Rufe zum Abschied gehen prophetisch durch und durch. Der „Monolog“ der Waltraute ist schwierig, weil er nicht nur ein breites Register abdeckt, sondern auch viele Ausdrucksnuancen, und da trifft es sich, wenn man die Stimme nach Bedarf dramatisch, lyrisch oder auch fahl „färben“ kann wie die Kulman. Das scheint für sie ein weiterer wichtiger Schritt ins Wagner-Fach hinein, wo ja – bei ihrer satten Tiefe und sicherer Höhe – noch einiges auf sie wartet. Renate Wagner - DER NEUE MERKER - 15. November 2009 Elisabeth Kulman debütierte als Waltraute und überzeugte auf jeder Linie. Einerseits vom schauspielerischen Standpunkt her, andererseits – und vor allem – von ihrer Stimme her. Es wird schon langsam langweilig dies zu betonen – aber ich habe von ihr noch nie eine schwache Leistung an der Staatsoper gehört und es ist eine Freude mitzuerleben, mit welcher Akribie sie sich ihr Fach erobert. Man darf ja nicht vergessen dass sie erst vor ein paar Tagen auch als Herodias debütierte. Ihre Sopran-Vergangenheit hilf ihr alle Höhen der Partie mühelos zu singen, ihre Mittellage und Tiefe ist auch schön ausgebildet und erfreut jedes Mal. Dass eine Waltraute sogar zwei Solovorhänge bekommt – das ist auch nicht alltäglich. Kurt Vlach - DER NEUE MERKER - 15. November 2009 Die Waltraute im aktuellen "Ring" begeisterte durch Präsenz, Stimmfarbe und Intensität. Heinz Sichrovsky - NEWS - 48/09 Festspielniveau, das Maßstäbe setzt Karlheinz Roschitz - KRONENZEITUNG - 30. November 2009 Festspielensemble! V.P. - KRONENZEITUNG - 17. November 2009 ... Elisabeth Kulmans fabelhafte Waltraute, der man die Initiative zutraut, das traurige Schicksal der Götter wenden zu wollen. Sieglinde Pfabigan - DER NEUE MERKER - 12/2009 Ausgezeichnet: Tomasz Konieczny als Alberich, Robert Dean Smith als Siegmund, Martina Serafin als Sieglinde, Adrian Eröd als Loge, Elisabeth Kulman als Waltraute, Wolfgang Schmidt als Mime sowie Ain Anger und Sorin Coliban. Peter Jarolin - KURIER - 16. November 2009
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ARCHIV.kulman.info 2009 |
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