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Oper |
Giuseppe Verdi: Nabucco |
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OrtWiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien
Termine Montag, 23. Februar 2009 - 19.30 Uhr
AusführendeNabucco: Ambrogio Maestri (23.2.), Lado Ataneli Dirigent: Paolo Carignani Inszenierung: Günter Krämer
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"Nabucco" an der Wiener Staatsoper
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TextMit diesem Werk begründete Verdi seinen Weltruhm. Der Gefangenenchor aus dem dritten Akt ist bis heute ein Schlager geblieben. Aber auch der Rest der Oper spart nicht an wundervollen, zündenden und einprägsamen Melodien.
Inhalt1. Teil - JerusalemKrieg herrscht zwischen Assyrien und Israel. Nabucco, König der Assyrer, hat Jerusalem besetzt, und die letzten Überlebenden der Israeliten - Leviten und Tempelvolk - sind in den Altarraum des Tempels geflüchtet. Der Prophet Zaccaria nimmt eine Geisel: Fenena, die Tochter Nabuccos, die einst dem Juden Ismaele geholfen hat, aus Babylon zu entkommen; Fenenas Schwester Abigaille hat ihn damals aus Eifersucht festgehalten. Ismaele will Fenena zur Flucht verhelfen, da werden beide von Abigaille überrascht. Sie erpreßt Ismaele: Nur seine Liebe zu ihr könne die Juden noch retten. Ismaele entscheidet sich für Fenena. Als Nabucco in den Tempel eindringt, will Zaccaria seine Geisel töten, doch Ismaele fällt ihm in den Arm und rettet Fenena. Sein Volk verflucht ihn. Alle Hebräer gehen in die Gefangenschaft. 2. Teil - Der FrevlerIsmaele lebt fluchbeladen in Freiheit. Nabucco hat Fenena für die Zeit seiner Abwesenheit die Krone übergeben. Der Oberpriester der Babylonier läßt Abigaille ein geheimes Dokument zukommen, das die Gründe ihrer Benachteiligung nennt: sie ist die Tochter einer Sklavin. Somit ist Abigaille erpreßbar und für die Machtansprüche des Oberpriesters benützbar. Er bietet ihr die Krone an; von der Priesterschaft ist das Gerücht vom Tod Nabuccos schon verbreitet worden. 3. Teil - Die ProphezeiungAbigaille kann nun den Ruhm einer Königin genießen: Alle Hebräer sind wieder in Gefangenschaft - auch der geliebte Ismaele. Der Oberpriester fordert die Vernichtung aller. Der durch Wahnsinn hellsichtige Nabucco durchschaut Abigailles Absichten. Vater und Tochter erpressen sich nun gegenseitig: Er nennt sie eine Sklavin, sie provoziert ihn mit seiner Schwäche als König. Noch ist Nabucco nicht soweit, das Schicksal eines ganzen Volkes zu begreifen, er bittet nur um Gnade für Fenena. Vergebens. Nachdem er das Todesurteil unterschrieben hat, wird er selbst zum Gefangenen. Im Kerker warten die Juden auf den Tod. Zaccaria prophezeit in einer blutigen Vision Untergang und Vernichtung für alle Feinde Israels. 4. Teil - Das zerbrochene GötzenbildNabucco ist durch die schrecklichen Ereignisse gezeichnet. Er beweint sein ganzes Leben, das Leben eines Völker- und Tochtermörders. Plötzlich stehen die Türen des Kerkers offen. Nabucco kann mit seinen Soldaten die Hinrichtung der Juden verhindern und Fenena befreien. Für Abigaille kommt er zu spät. Sie hat ihrem Lehen ein Ende gesetzt. Der König der Assyrer schenkt allen die Freiheit. Frieden könnte sein zwischen Assyrien und Israel...
LinksWiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at
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PressestimmenDa wird das Ohr gepeinigt Karl Löbl - ÖSTERREICH - 25. Februar 2009 Elisabeth Kulman bewies, wie so oft schon, ihre stimmliche Kunst, aus der Fenena eine Hauptrolle zu machen. Elena Habermann - DER NEUE MERKER - 24. Februar 2009 Einzig Elisabeth Kulman sorgte mit ihrem wunderschönen Mezzo für ein paar menschlich berührende Augenblicke in der kleineren Rolle der Fenena. Peter Jelinek - DER NEUE MERKER - 27. Februar 2009 Ein Labsal dagegen Elisabeth Kulman, die ihre wenigen Einsätze ungemein schönstimmig bringt. Peter Skorepa - DER NEUE MERKER 03/2009
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