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Oper |
Peter I. Tschaikowski: Eugen Onegin |
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OrtWiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien
Termine Samstag,
23. Mai 2009 - 19.30 Uhr (Rollendebüt) Montag,
5. Oktober 2009 - 19.30 Uhr
AusführendeTatjana: Tamar Iveri, Olga Guryakova (Okt.) Dirigent: Seiji Ozawa Inszenierung: Falk Richter |
Elisabeth Kulman und Marius Brenciu |
InhaltErster AktAuf dem Landgut der Larins in der russischen Provinz ist Erntezeit. Die verwitwete Gutsbesitzerin und die alte Kinderfrau plaudern beim Einkochen von Beeren über die Vergangenheit, über enttäuschte Hoffnungen an das Leben und die Gewohnheit als Ersatz für versäumtes Glück. Von den beiden Töchtern des Hauses ist die lebhafte, unbeschwerte Olga allen Daseinsfreuden zugetan, die stille, verschlossene Tatjana dagegen versenkt sich in Bücher, verliert sich in Tagträume. Da kommt Besuch: Olgas Verlobter, der schwärmerische junge Poet Lenski, führt seinen Freund und Gutsnachbarn Onegin ein, einen souveränen Großstadtmenschen und Freigeist. Während Lenski mit seinen Liebesbeteuerungen die lebenslustige Olga schier bedrängt, machen die Eleganz und Überlegenheit Onegins auf die scheue Tatjana tiefen Eindruck. Der Held ihrer Romane, die Projektion ihrer Träume und Phantasien scheint vor ihr zu stehen. Zweiter AktMonate später, es ist Winter geworden. Ein Hausball zu Tatjanas Namenstag bringt für die geladene Nachbarschaft Abwechslung in den eintönigen Alltag. Auch Onegin hat sich von Freund Lenski zum Besuch überreden lassen. Doch bald verdrießt ihn der Klatsch der anderen Gäste übe seine extravagante Lebensart so sehr, dass er dem Freund einen Streich spielt. Er tanzt wiederholt mit Olga, macht ihr auffällig den Hof, und sie geht kokett auf das Spiel ein. Der eifersüchtige Lenski gerät in heftigen Zorn. Vor der Gesellschaft zieht er Onegin empört zur Rechenschaft und fordert den vermeintlichen Nebenbuhler schließlich zum Duell. Dritter AktEinige Jahre sind vergangen. Onegin ist von seinem Landgut fortgezogen. Doch auch lange, weite Reisen lassen ihn den mutwilligen Verlust seines Freundes nicht verwinden, befreien ihn nicht von der Schwermut, geben seinem Leben keinen Sinn. Kaum zurückgekehrt, verschlägt es den ruhelosen in Petersburg auf ein Fest im Hause Gremin, wo er sich erneut einsam fühlt. Da glaubt er in der Gastgeberin die fast vergessene Tatjana zu erkennen. Und wirklich, sie ist inzwischen die Gattin des verdienten Generals und angesehenen Fürsten geworden. Als Gremin dem fassungslosen Onegin sein spätes Eheglück mit Tatjana erzählt, erkennt dieser sein einstiges Fehlverhalten. Den überlegenen Dandy befällt ein ungekannter Aufruhr der Gefühle. In einem stürmischen Brief hat Onegin Tatjana um eine Aussprache gebeten. Sein unvermutetes Erscheinen auf dem Ball hat auch ihren mühsam errungenen Seelenfrieden gestört. Gemeinsam beklagen sie nun das versäumte Lebensglück. Als Onegin sie immer heftiger bedrängt, ihre Ehe aufzugeben und ihm zu folgen, gesteht sie ihre unverminderte Liebe ein - und bekennt sich zugleich zu ihrer Verbindung mit Gremin. Allein zurückgeblieben, verzweifelt Onegin am Sinn seines unerfüllten Lebens.
LinksWiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at
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PressestimmenIhre Schwester Olga, Elisabeth Kulman, begeisterte mich wieder einmal mit ihrer schönen Stimme und ihrem guten Russisch. Hans Peter Nowak - DER NEUE MERKER 06/2009 Ihre lebenslustige Schwester Olga passt Elisabeth Kulman wie angegossen, und man kann verstehen, dass dich wegen ihr die beiden Freunde in Todfeinde verwandeln. Fritz Tont - DER NEUE MERKER 11/2009 Ihr Schwester Olga ist für Elisabeth Kulman, der das russische Fach sehr gut liegt, eine ideale Rolle. Schade, dass sie keine so große Arie hat. Elena Habermann - DER NEUE MERKER 11/2009 Ideal auch die Olga von Elisabeth Kulman - sie verkörpert die Unkompliziertheit und Anmut, die ohne jede Mitschuld das tragische Duell auslöst. Peter Dusek - DER NEUE MERKER 11/2009 Bei dem schönen, vollen, warmen Timbre der Elisabeth Kulman/Olga bedauerte es man sehr, dass sie nicht mehr zu singen hat. Sie war rollengerecht recht munter. Martin Robert Botz - DER NEUE MERKER - 14. Oktober 2009 Elisabeth Kulman bewies einmal mehr ihre Vielseitigkeit und ihr Können in der undankbaren, aber so wichtigen Rolle der Olga. Peter Jelinek - DER NEUE MERKER 06/2009 Elisabeth Kulman als rollendebütierende Olga spielt mit Temperament eine weltzugewandte junge Frau und lässt einen aparten Mezzo hören. Johann Schwarz - DER NEUE MERKER 06/2009 ... Olga (reizend verspielt, mit frischem Timbre Elisabeth Kulman) ... V.P. - KRONENZEITUNG - 7. Oktober 2009 Verschneit und eisig Judith Schmitzberger - KURIER - 7. Oktober 2009 Lichtblicke im Schneegestöber Daniel Wagner - WIENER ZEITUNG - 8. Oktober 2009
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ARCHIV.kulman.info 2009 |
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