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Oper |
Richard Wagner: Das Rheingold (Premiere) |
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OrtWiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien
Termine Samstag,
2. Mai 2009 - 19.00 Uhr (Rollendebüt)
AusführendeWotan: Juha Uusitalo Dirigent: Franz Welser-Möst Inszenierung: Sven-Eric Bechtolf |
Rheintöchter-Szene
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InhaltIn der Tiefe des Rheins hüten die drei Rheintöchter das Gold. Der Zwerg Alberich, der Herr der Nibelungen, beobachtet sie und versucht sich eines der Mädchen zu greifen - vergeblich. Als das Gold in der Morgensonne erstrahlt, erfährt Alberich, dass das Gold nur jener rauben könne, der der Liebe für immer entsagt. Dieser könne aus dem Gold einen Ring schmieden, der dem Träger unermessliche Macht verleiht. Alberich schwört daraufhin der Liebe ab, raubt das Gold und schmiedet den Ring. Die Riesen Fafner und Fasolt haben für die Götter die Burg Walhall erbaut. Wotan, der oberste Gott, hat ihnen als Preis für ihre Bautätigkeit die Göttin Freia versprochen. Als die Riesen den Preis einfordern, wird er ihnen von den übrigen Göttern verwehrt, doch Wotan weiß, dass er als Herr der Verträge seinem Wort treu bleiben muss. Alle warten auf Loge, den listigen Gott des Feuers, der einen Ausweg finden soll. Dieser kommt schließlich und erzählt von Alberichs Goldraub und Machtgewinn. Die Riesen hören aufmerksam zu und erklären sich bereit auf Freia zu verzichten, wenn sie stattdessen das Gold Alberichs innerhalb eines Tages zum Tausch erhielten. Doch zunächst schleppen sie Freia als Pfand mit sich fort. Augenblicklich beginnen die Götter zu altern, da Freia sich als einzige auf die Pflege der goldenen Äpfel verstand, die ewige Jugend verleihen. Wotan und Loge begeben sich daraufhin nach Nibelheim um Alberich den Ring abzulisten. Dieser lässt die Nibelungen für sich arbeiten und einen unermesslichen Goldschatz zusammentragen. Mit Hilfe des Goldes möchte Alberich die höchste Macht der Welt erringen und die Götter stürzen. Sein Bruder Mime muss für ihn einen Tarnhelm schmieden, mit dessen Hilfe er sofort jede gewünschte Gestalt annehmen kann. Als Wotan und Loge von Alberich einen Beweis für die Wirksamkeit des Tarnhelms verlangen, setzt Alberich den Tarnhelm auf und verwandelt sich in eine Kröte. Sogleich wird er von Wotan und Loge gepackt, gefesselt und fortgeschleppt. Um seine Freiheit wiederzuerlangen muss Alberich Gold, Tarnhelm und Ring an Wotan ausliefern. Doch im Abgehen verflucht Alberich den Ring: er solle seinem Besitzer außer Macht Tod und Unglück bringen. Wotan gibt das Gold widerstrebend an die Riesen weiter, den Ring aber erst auf Einspruch der Göttin Erda, die vor dem Unglück warnt, das der Ring bringen wird. Freia wird ausgelöst, der Fluch aber zeigt sich bereits an dem Ring: im Streit um das Gold erschlägt Fafner seinen Bruder Fasolt. Die Götter ziehen in die Burg ein, die Rheintöchter aber beklagen den Verlust des Rheingolds. Nur Loge sieht trotz des prächtigen Einzugs nach Walhall das Ende der Götter voraus.
LinksWiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at
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PressestimmenDer künftige Wiener Generalmusikdirektor nimmt, ganz nach Wagners ausdrücklichen Anweisungen, das „Rheingold" zügig, zwingt die endlich wohltönend konzertierten Rheintöchter zu einem rasanten, doch virtuos bewältigten Terzett. Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman, schönstimmig auch jede für sich, drohen niemals in der Strömung abzudriften. Selbst in heiklen, kleinteilig strukturierten Momenten bleiben Text und Musik in Balance. Wilhelm Sinkovicz - DIE PRESSE - 3. Mai 2009 Die drei Rheintöchter schließlich sind in Gestalt von Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman so ideal besetzt, wie es sich nur ein erstes Haus leisten kann, das Hauptrollenprotagonistinnen großzügig ins Wasser werfen kann. Renate Wagner - DER NEUE MERKER - 3. Mai 2009 Schon die erste Szene mit den Rheintöchtern ist wunderbar anzuschauen - und die Sängerinnen Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman harmonieren untereinander ausgezeichnet, sind wirklich nett anzuschauen, wissen sich zu bewegen und umgarnen den "armen" Alberich so sehr, dass sie ihn wirklich zum Wahnsinn treiben. Von den dreien sticht (wieder einmal - ich habe sie noch niemals schlecht gehört) noch Elisabeth Kulman heraus! Kurt Vlach - DER NEUE MERKER - 30. April 2009 (Generalporbe) (Bildunterschrift) Rheintöchter Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman: In den kleineren Rollen zeigt sich die große Qualität Gert Korentschnig - KURIER - 3. Mai 2009 Die Staatsoper kann das Werk weitgehend aus dem Ensemble und doch erstklassig besetzen. Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman sind fabelhafte Rheintöchter ... Heinz Sichrovsky - NEWS - Mai 2009 Und wenn man die Qualität einer "Rheingold"-Aufführung an der Besetzung der Rheintöchter zu messen hätte, dann müsste die neue Wiener Produktion wohl Weltspitze sein: Der ausgereifte Sopran von Ileana Tonca, die alle Höhen voll aussang, der aparte Mezzo von Michaela Selinger mit der sinnlichen Mittellage und dem leichten Metallklang in der Höhe und last but not least Elisabeth Kulmans raumfüllender, kantilenenfreudiger Mezzo-Alt - da war wohl dreifache Verführung angesagt und das viele folgende Unglück vorprogrammiert ... Aber auch weitere 14 Stunden herrlicher Musik! Sieglinde Pfabigan - DER NEUE MERKER 06/2009 Die Rheintöchter Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman, die man auf anderen Bühnen sicher gerne für Hauptpartien einlädt, verwirrten mit anmutigen Bewegungen und ebensolchem Gesang in wallend gleitenden Tüchern und bühnentechnischem Auf und Ab den Alberich Tomasz Konieczny. Brigitte Ehn - DER NEUE MERKER - 8. Juni 2009 Ganz reizend bewegen sich und singen die drei Flusstaucherinnen und sind gleich trefflich im Klagen um das geraubte Gold wie im Verspotten des hässlichen Alberich. Fritz Tront - DER NEUE MERKER 06/2009 ... exquisit der Stimmglanz der Rheintöchter (Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman). Christoph Irrgeher - WIENER ZEITUNG - 4. Mai 2009 ... dem hohen vokalen Niveau des Abends. Zu diesem trugen ... ebenso entscheidend bei wie Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman als homohgen singende Rheintöchter. Ernst Naredi-Rainer - KLEINE ZEITUNG - Mai 2009 Ileana Tonca als Woglinde, Michaela Selinger als Wellgunde und Elisabeth Kulman als Flosshilde sangen die Rheintöchter äußerst klangschön und sinnlich. Klaus Billand - DER NEUE MERKER - 4. Mai 2009 Bleiben noch die vergleichsweise luxuriös besetzten Rheintöchter (Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman), die sehr gut sangen und sich im zwielichtigen Grün des Rheinwassers mit langen Stoffbahnen und großen Tüchern behalfen, um viel Gewoge und Gewelle zu erzeugen. Dominik Troger - OPERINWIEN.AT - 4. Mai 2009 Mit Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman präsentierten sich perfekt aufeinander abgestimmte Rheintöchter. Michael Wruss - OBERÖSTERREICHISCHE NACHRICHTEN - 4. Mai 2009 Alle Rollen dieser Produktion sind optimal besetzt. ... Auch ... die drei Rheintöchter (Tonca, Selinger, Kulman) sind maßgebend für die starke Gesamtwirkung dieser personenbezogenen, klugen Inszenierung. ÖSTERREICH - 3. Mai 2009 ... während die Rheintöchter Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman vorzüglich miteinander harmonierten. Martin Robert BOTZ - DER NEUE MERKER - 3. Mai 2009 Ileanca Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman bilden ein vokal fabelhaftes, naiv-laszives Trio. Ernst P. Strobl - SALZBURGER NACHRICHTEN - 4. Mai 2009 Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman als schöne Rheintöchter. Thomas Gabler - KRONENZEITUNG - 4. Mai 2009 ... die Rheintöchter (auf hohem Niveau Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman) ... Ljubisa Tosic - DER STANDARD - 3. Mai 2009 Also good: Ileana Tonca, Michaela Selinger and Elisabeth Kulman as the Rhine maidens. George Jahn - THE ASSOCIATED PRESS - 3. März 2009 Die drei Rheintöchter passten stimmlich und harmonisch wohlklingend bestens zusammen: Ileana Tonca, Michaela Selinger, Elisabeth Kulman. Martin Robert BOTZ - DER NEUE MERKER - 7. Juni 2009 Die drei wohlklingenden Rheintöchter, Ileana Tonca, Michaela Selinger und Elisabeth Kulman, passten im Stimmcharakter bestens zusammen. Martin Robert BOTZ - DER NEUE MERKER 07/2009
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