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Oper |
Richard Strauss: Salome |
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OrtWiener Staatsoper - Opernring 2, 1010 Wien
Termine Mittwoch,
4. November 2009 - 20.00 Uhr (Rollendebüt)
AusführendeHerodes: John Easterlin Dirigent: Ulf Schirmer Inszenierung: Boleslaw Barlog
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Elisabeth Kulman als Herodias
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Inhalt"Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen, fesseln und in den Kerker werfen lassen wegen Herodias, der Frau seines Bruders Philippus, die er zur Frau genommen hatte. Denn Johannes hatte dem Herodes vorgehalten: ‚Es ist dir nicht erlaubt, deines Bruders Frau zu haben .Das trug ihm Herodias nach. Sie wollte ihn aus dem Weg schaffen, aber sie konnte es nicht: denn Herodes hatte Scheu vor Johannes. Er kannte ihn als einen gerechten und heiligen Mann und nahm ihn in Schutz. Wenn er ihn hörte, wurde er sehr verlegen, aber dennoch hörte er ihn gern. Da kam ein gelegener Tag. Herodes gab an seinem Geburtstag seinen Fürsten, den Hauptleuten und den Vornehmen Galiläas ein Festmahl..." (Markus, Kapitel VI, Vers 17-21) Narraboth, ein syrischer Hauptmann, schwärmt von der Schönheit Salomes. Die Tochter der Herodias verläßt das Fest und tritt aus dem Palast. Sie hört die Stimme des in einer Zisterne gefangen gehaltenen Täufers Jochanaan. Dessen Worte erwecken ihre Neugier. Sie will den Propheten sehen. Narraboth, dessen Verliebtheit sie ausnützt, erfüllt ihren Wunsch und läßt Jochanaan heraus, obwohl dies von Herodes verboten worden war. Jochanaan nimmt keine Notiz von der Prinzessin Salome und predigt wider Herodias und den Tetrarchen. Die abweisende Haltung des Propheten entzündet die Begierde Salomes, den Mund Jochanaans zu küssen. "Ich bin verliebt in deinen Leib, Jochanaan! Dein Leib ist weiß wie die Lilien auf einem Felde, von der Sichel nie berührt... In dein Haar bin ich verliebt. . . laß es mich berühren ...Deinen Mund begehr ich, Jochanaan . . . laß mich ihn küssen, deinen Mund." Ihr Tun treibt Narraboth in den Selbstmord. Voller Verachtung kehrt Jochanaan in die Zisterne zurück. "Du wolltest mich nicht deinen Mund küssen lassen, Jochanaan. Wohl, ich werde ihn jetzt küssen. Salome küßt den Mund des Propheten.,, Denn das Geheimnis der Liebe ist größer als das Geheimnis des Todes." -Von Grauen erfaßt, befiehlt Herodes, Salome zu töten.
LinksWiener Staatsoper: www.wiener-staatsoper.at
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PressestimmenEine Pracht war die neue Herodias der Elisabeth Kulman: Diese Dame ist von detailliertester Präsenz, sie interessiert sich brennend und egozentrisch für alles, was um sie vorgeht, versucht noch über das relativ wenige hinaus, das Libretto und Musik ihr zugestehen (die Rolle ist leider wirklich zu klein, wenn man eine tolle Interpretin hat), Einfluss zu nehmen – bis zum Wutanfall, wenn Herodes allzu berauscht mit den Schleiern spielt, die Salome ihm zuwirft ... Sonst, wie immer bei der Kulman, schöne Tiefe, gekonnte Höhe. Renate Wagner - DER NEUE MERKER - 10. November 2009 Die reizende Elisabeth Kulman als Herodias bestach durch ihre enorme Bühnenpräsenz. Florian Krenstetter - KRONENZEITUNG - 6. November 2009 ... eine ihre Randfigur klug profilierende Herodias (Elisabeth Kulman) ... Karl Löbl - ÖSTERREICH - 6. November 2009 Elisabeth Kulman sang ihre erste Herodias mit Präsenz, Eleganz und Klarheit. Judith Schmitzberger - KURIER - 6. November 2009 Und warum tut man der gesunden, schönen Stimme von Elisabeth Kulman die keifende Herodias an - so großartig sie das auch schaffte? Markus Hennerfeind - WIENER ZEITUNG - 6. November 2009
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