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Oper |
Christoph Willibald Gluck: Orfeo ed Euridice |
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OrtSalzburger Festspiele - Großes Festspielhaus
TermineSamstag, 31. Juli 2010 - 19.30 Uhr (Premiere)
AusführendeElisabeth Kulman, Orfeo Wiener Philharmoniker Riccardo Muti, Musikalische Leitung Dieter Dorn, Regie
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Elisabeth Kulman als Orfeo mit Christiane Karg als Amore
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TextChristoph Willibald Gluck • Orfeo ed Euridice Am Beginn der Tod der Geliebten: Trauer, Klage, Schmerz, Einsamkeit und Auflehnung; am Ende der Sieg der Liebe und der Musik. Orpheus nimmt den Tod der Eurydike nicht hin, er fordert sie zurück; notfalls will er sie gewaltsam der Unterwelt entreißen. Das Eingreifen der Götter, verkörpert durch Amor, ist kein reiner Gnadenakt. Orpheus wird beim Wort genommen: Er darf in die Unterwelt hinabsteigen und die geliebte Frau zurückholen unter der Bedingung, sie nicht anzusehen und ihr keine Erklärung zu geben. Orpheus überwindet mit der Macht der Musik alle Hindernisse, nur nicht Eurydikes Widerstand: Sie will bewusst von ihm angesehen und begehrt werden. Er kann ihr nicht widerstehen, sie stirbt zum zweiten Mal. Orpheus will ihr in den Tod folgen. Doch es gibt noch ein Leben für die Liebenden – ein Geschenk der Götter.
LinksSalzburger Festspiele: www.salzburgerfestspiele.at
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PressestimmenDie österreichische Altisitin Elisabeth Kulman ist der unumstrittene Star der Aufführung. Sie singt den Orfeo mit warmer, runder Stimme, hat subtile Zwischentöne für wechselnde Stimmungen parat. Jürgen Gahre - 10. August 2010 Vokal ließ sich die österreichische Altistin Elisabeth Kulman als Titelheld von ebenmäßig-runder strömend liedhafter Stimmfülle entdecken. Michael Beughold - NEUE WESTFÄLISCHE - 10. August 2010 Mit Elisabeth Kulman hatte Muti dafür die ideale Interpretin: Die österreichische Altistin ist keine Virtuosa wie Vesselina Kasarova. Sie singt erfreulich unmanieriert und klar, mit fein schattiertem Ausdrucksnuancen und wundervoll brustigen Tieftönen. Der herbe Einschlag der Stimme passt zum androgynen Charakter dieser Hosenrolle ebenso gut wie zur puristischen Wiener Fassung von 1762, in der die Festspielbesucher vergeblich auf den Furientanz und den Reigen seliger Geister warteten. Robert Braunmüller - ABENDZEITUNG - 1. August 2010 Elisabeth Kulman bot einen Orfeo mit dramatischer Präsenz und großer Intensität. Geradezu hinreißend gelang ihr die bewegende Klagearie 'Che farò senza Euridice?'. Christian Gohlke - KLASSIK.COM - 3. August 2010 Elisabeth Kulman gelingt mit ihrem ebenmäßigen, mühelos in die Alttiefe reichenden, kultiviert geführten Mezzosopran als Orpheus mit beherrschtem Ausdruck ein glänzendes Festspieldebüt. Ernst Naredi-Rainer - KLEINE ZEITUNG - 1. August 2010 Vor allem aber betörte Elisabeth Kulman als Orpheus mit ihrem fast männlich abgedunkelten Mezzo, aber auch mit müheloser Höhe - und mit einer Innerlichkeit, die Sanftheit und Wärme eher in den Vordergrund stellte als gequälte Verzweiflung. Freilich hinderte sie diese wohl auch dem ästhetischen Zugang Mutis geschuldete Entscheidung keineswegs, kraftvoll nach ihrer Eurydike zu rufen. Daniel Ender - DER STANDARD - 1. August 2010 Mit ihrem wunderschön gefärbten und geformten, ausgeglichenen, edlen Mezzo sang Elisabeth Kulman den Orfeo. Erwähnt sei das ätherische „Che puro ciel“. Ein erwarteter Höhepunkt war das „Che farò“. Sie erfüllte die hochgesteckten Erwartungen in vorzüglicher Weise. Martin Robert Botz - DER NEUE MERKER - 5. August 2010 Elisabeth Kulman scheint dabei in diese Aufführung wie hineingeboren: keine Sängerin, die den Orfeo in (nur äußerliche) Dramatik kleidet, die jeden Ton manieriert auf Bedeutung untersucht. Die Österreicherin singt in ihrer ersten großen Salzburger Rolle mit natürlichem, unverfälschtem, klug gebündeltem, vor allem in der Höhe resonanzreichem Mezzo-Klang, ist im Spiel eher zurückhaltend - und mithin das Gegenteil von Genia Kühmeier, deren üppige Euridice-Lyrik in dieser Oper leider kaum Einsatzmomente hat. Markus Thiel - MERKUR ONLINE - 1. August 2010 Am Berauschendsten freilich gab Elisabeth Kulman mit verhaltenem, aber glänzendem Mezzosopran den hingebungsvoll liebenden Orfeo ab. Allein wie sie mit Schöngesang die Furien der Unterwelt milde stimmt ist hinreißend, und die berühmte Arie "Che farò senza Euridice" so anrührend, aber ohne jegliche Sentimentalität, zu hören, erhebt nicht nur den Sänger und die angehimmelte Euridice, sondern auch das Publikum in die Gefilde der Seligen. Hannes S. Macher - DONAUKURIER - 1. August 2010 Die Protagonistinnen sind top besetzt: Elisabeth Kulman ist ein exzellenter Orpheus mit feinem, dunklen Timbre und hoher Phrasierungskultur, Genia Kühmeier eine berührende Eurydike und Christiane Karg ein strahlender Amore. Gert Korentschnig - KURIER - 1. August 2010 Allein die Stimmen ragen heraus. Genia Kühmeier glänzt als Euridice mit seelenvollem Gesang, und Christiane Karg strahlt als taufrischer Amor in glockenhellen Höhen. Vollends Elisabeth Kulman: Sie gibt ihrem Orfeo einen warmen, vollen und dunkel glühenden Mezzosopran: ein vielversprechendes Festspiel-Debüt. op - SÜDWEST PRESSE - 2. August 2010 Die Besetzung ist geradezu ideal: Elisabeth Kulman entfaltet als Orfeo - sie hat ihn bereits in Paris gesungen - die strahlende Kraft ihres Mezzos. In ihrer Interpretation vereint sie kultivierte Stimmführung, perfekte Technik und tiefen, berührenden Ausdruck. Jubel für ihre Arie: "Che faro senza Euridice?" Karlheinz Roschitz - KRONENZEITUNG - 2. August 2010 Elisabeth Kulman, Genia Kühmeier und Christiane Karg faszinieren mit ihrem Gesang. Keine Diven, einfach nur Stimmen, die sensibilisieren und berühren. Christa Katharina Dallinger - KRONENZEITUNG - 2. August 2010 Für einen absoluten Hörgenuß sorgten die drei Protagonistinnen, die flankiert wurden von lauter schönen, jungen, langsam schreitenden Menschen. Anrührend, natürlich und wunderbar singend gestalteten Elisabeth Kulman als Orfeo, Genia Kühlmeier als Euridice und Christiane Karg als Amore ihre Partien. Dagmar Zurek - FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND - 2. August 2010 Mutis Konzept der Ausgewogenheit fügt sich auch die Sängerbesetzung. Elisabeth Kulman in der wunderbar rund und voll intonierten Altpartie des Orfeo, Genia Kühmeier mit strahlenden Sopranhöhen als Euridice und Christiane Karg in der Rolle des Amore mit gelegentlich leicht flirrendem, irisierenden Soprantimbre sorgen verlässlich für Wohlklang. Julia Spinola - F.A.Z. - 2. August 2010 Dafür überzeugen die drei Protagonistinnen nachhaltig. Der Orpheus profitiert von Elisabeth Kulmans großem, weit ausgreifendem, weichem und rundem Alt-Wohlklang. Genia Kühmeiers Eurydike-Sopran berührt durch hohe Ausdrucksgrade, und Christiane Kargs Amor bezwingt mit bestrickend elegantem Soprangesang von ganz eigener Färbung. hwk - BADISCHE ZEITUNG - 2. August 2010 Keine zwei Stunden dauert der Ohrenschmaus im Großen Festspielhaus. Und schließlich die Besetzungsliste: Riccardo Muti nennt sie an erster Stelle; er und die Wiener Philharmoniker garantieren Wohlklang der Kategorie „Fünf Sterne plus“. Ein musikkulinarisches Fest. Ralf Döring - NEUE OZ - 1. August 2010 Die Sänger waren besten präpariert, aber äußerst gefordert. Allen voran Elisabeth Kulman als Orfeo, um deren wunderbaren Mezzo man sich ob der Langatmigkeit des Orchesters Sorgen machen durfte – sie sang ausgezeichnet, konditionsstark, warm in der Farbgebung und liedhaft innig. Ernst P. Strobl - SALZBURGER NACHRICHTEN - 1. August 2010 Daran können letztlich auch die hervorragenden Solistinnen nichts ändern, auch wenn sie ihre ganze Ausdruckskraft in die Waagschale werfen: allen voran die Mezzosopranistin Elisabeth Kulman, die vorab schon als Geheimtipp galt und nun als Orfeo ein glänzendes Salzburger Debüt abgeliefert hat. Großen Hörgenuss bereitet an ihrer Seite auch Genia Kühlmeier als Euridice. Und Christiane Kargs Amore bringt ein wenig italienische Quirligkeit ins Spiel. Elisabeth Schwind - SÜDKURIER - 2. August 2010 Die Solisten, im Spiel mehr formal als fesselnd, sind gesanglich erstklassig: Elisabeth Kulmans dramatischer Alt, für Orpheus belcantistisch zurückgenommen, schmiegt sich an den runden, makellos intonierten Sopran von Genia Kühmeier als Euridice, und die quirlige, facettenreiche Christiane Karg setzt als Amore eigene Akzente. Peter P. Pachl - NMZ ONLINE - 1. August 2010 Und insbesondere Elisabeth Kulman mit ihrem modulationsfähigen, elegisch austarierten schlanken Mezzo erweist sich als Garantin der sängerischen Qualitäten dieses Gluck-Abends. Frieder Reininghaus - DEUTSCHLANDRADIO - 1. August 2010 Auf der Bühne drei junge Frauen, die Burgenländerin Elisabeth Kulman als Orfeo, die Salzburgerin Genia Kühmeier als Euridyke und Christine Karg aus Deutschland haben am Mozarteum studiert. Das sind drei Sängerinnen ohne jegliche Starallüren, die so natürlich singen, wie Gluck sich das als Reformer der Oper wohl gewünscht hat. ORF.AT - 1. August 2010 Formidables Trio Christoph Irrgeher - WIENER ZEITUNG - 2. August 2010 Im Mittelpunkt der pausenlosen Aufführung steht der Orfeo von Elisabeth Kulman. Ihre Rollenvorgängerinnen in Salzburg waren unter anderem Sigrid Onegin, Kerstin Thorborg, oder Giulietta Simionato – und sie braucht keinen Vergleich zu scheuen. Vom ersten gequälten Aufschrei „Euridice“ bis zur Wunschkonzertarie „Che farò senza Euridice“ zieht sie einen gesanglichen Bogen und hält die aus Persönlichkeit und Stimmfarbe erzeugte Spannung die vollen zwei Stunden durch. Trauer, Leid, Verzweiflung und Freude spiegeln sich im persönlichen Ausdruck ebenso wie in stimmlicher Nuancierung. Seit ihrem begeistert aufgenommenen Rollendebut in Paris hat sie hörbar eine Dimension dazu gewonnen und ist heute zweifellos eine der führenden Vertreterinnen ihres Faches. Michael Koling - DER NEUE MERKER - 1. August 2010 Schade auch um das Potenzial, das die drei Sängerinnen einbrachten. Vor allem Elisabeth Kulman, welche die grosse Partie des Orfeo mit einem nicht allzu dunklen, in der Höhe wie der Tiefe ebenmässig ausgebildeten Alt gestaltete. Nicht weniger Liebreiz verströmten in ihren kurzen Auftritten Genia Kühmeier als Euridice und Christiane Karg als Amor. Peter Hagmann - NZZ - 2. August 2010 Doch es gibt Elisabeth Kulman. Die österreichische Mezzosopranistin verkörpert den idealen Orpheus, von zartem Bewusstsein für die eigene Kunst des Augenblicks erfüllt. Die Pracht ihrer Stimme setzt sie niemals voll ein, überwältigt nie, bewegt immer. Ulrich Amling - TAGESSPIEGEL - 2. August 2010 Wie fast immer in Salzburg gab es exquisite Solisten. Elisabeth Kulman, Sängerin des Orfeo und mir bis dahin unbekannt, machte Orfeos reiche Gefühlswelt für den Zuhörer erlebbar. Ihr Mezzo ist bruchlos, sehr direkt geführt und mit einem warmen Timbre ausgestattet. rossignol - ROSSIGNOLS.WORDPRESS.COM - 25. August 2010 Im Fokus stand natürlich Elisabeth Kulman, die mit diesem Orfeo das Attribut „Rising Star“ hinter sich gelassen hat und endgültig in der sängerischen Champions League angekommen ist. Beachtenswert, wie sie diese nicht einfache Partie, an der normale Mezzos schon einmal wegen der fehlenden Tiefe scheitern können, aufgrund ihrer profunden Stimmtechnik und ihres wunderschön geerdeten und sinnlichen Klanges meisterte. Schnörkellos und in feinen Legatobögen strömte die Altstimme dahin und fesselte die Zuhörerschaft. Ihre Stimmfärbung harmonierte geradezu ideal mit der Genia Kühmeiers, die als Euridice ebenso überzeugte. Und Christiane Karg sang den Amor mit der lockeren Unbekümmertheit und Spritzigkeit, die gefordert war. Jubel für alle Beteiligten, Extra-Ovationen für Elisabeth Kulman. Ernst Kopica - OPERNFREUND - 25. August 2010 And then there were three excellent vocalists paired with an uncommonly good Vienna State Opera Chorus. Elisabeth Kulman sang Orfeo and gave one of the most honest-to-goodness heartbreaking renditions of 'Che farò senza Euridice' you’ll ever hear. For once the aria sounded like the remorseful funerary music it actually is. Genia Kühmeier was the Euridice, and Christine Karg sang Amore. Both were bright and light and beautiful. For names that don’t get billing above the title this was superb casting, and, even more importantly, beautiful singing. So, it just goes to show, hang around long enough, and something good is bound to turn up. It was a great week in Salzburg, and the current Orfeo ed Euridice is absolutely the opera most worth seeing in a festival full of big names and big stars. Brian - OUTWESTARTS.BLOGSPOT.COM - 15. August 2010 It was, however, quite rightly Elisabeth Kulman’s Orfeo, along with the orchestra, who was the true star here. Kulman’s richly instrumental tone, redolent of the chalumeaux Muti perhaps surprisingly elected to use, acted both as Orpheus’s voice and his lyre. Detailed attention to words heightened rather than detracted from her often heartrending delivery of the vocal line. 'Che farò senza Euridice?’ sounded not as if it were merely that aria, but as a crucial part of the drama, prepared by recitative. Mark Berry - BOULEZIAN.BLOGSPOT.COM - 17. August 2010 Ms. Kulman is a sensitive and intelligent singer. Her voice has dusky richness and presence, and she made a dashing Orfeo. Anthony Tommasini - The NEW YORK TIMES - 2. August 2010 E successo pieno per le tre protagoniste: il mezzosoprano Elisabeth Kulman come Orfeo (scendeva agli Inferi con la scala dei pompieri), Genia Kühmeier come Euridice e Christiane Karg il dio Amore. Cappelli Valerio - CORRIERE DELLA SERA - 2. August 2010
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